Tarja Turunen
30.09.09 in der Rockfabrik Ludwigsburg
03.10.09 im Ohrakel in Ingolstadt - Tickets unter www.MFPConcerts.com
Tarja Turunen kommt aus Kitee, Finnland. Ihr vollständiger Name ist Tarja Soile Susanna Turunen Cabuli, aber außerhalb ihrer Heimat ist sie auch nur als Tarja bekannt. Sie ist eine finnische Sopranistin und Songwriterin. Zusammen mit Tuomas Holopainen und Emppu Vuorinen gründete sie 1996 die finnische Symphonic-Metal-Band Nightwish, der sie bis Ende 2005 als Sängerin angehörte.
Aufgrund ihrer Ausbildung als klassische Sängerin singt Turunen auch Metalstücke grundsätzlich im klassischen Stil. Die Kombination von harten Metalgitarren und klassischem „opernhaften“ Gesang konnte Ende der 90er Jahre schnell sowohl Kritiker als auch Publikum begeistern und wurde bald als „Opera Metal“ bezeichnet. Der Musikstil inspirierte auch viele andere Metalbands und Sängerinnen.
Seit dem Ende der Zusammenarbeit mit Nightwish widmet sie sich unter dem Künstlernamen Tarja ihrer Solokarriere.
"Press-Photos by Paul Harries"
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Tarja konzentrierte sie sich nach der Trennung von Nightwish aber nicht voll auf die klassische Musik.
Seit August 2006 arbeitete sie zugleich an der Veröffentlichung ihres
ersten Solo-Albums, mit dem sie ihr eigentliches Soloprojekt begann. Es
war das erste Mal, dass Turunen Songs selbst schreiben oder umfangreich
überarbeiten konnte. Unterstützt wurde sie dabei von einigen professionellen Songschreibern. Die Chor- und Orchesterarrangements ließ sie von Filmmusik-Komponist James Dooley schreiben. Dieses Solo-Album ist stilistisch im Bereich Symphonic Rock oder Symphonic Metal mit klassischem „opernhaften“ Gesang einzuordnen.
Am 26. Oktober 2007 wurde die Single „I Walk Alone“ veröffentlicht, bevor am 16. November 2007 das Debütalbum mit dem Titel My Winter Storm erschien und am 7. März 2008 die zweite Single namens „Die Alive“ ausgekoppelt wurde. Das Album erreichte Platin-Status in ihrer Heimat Finnland und Gold-Status in Russland, Ungarn und der Tschechischen Republik. Das Album brachte ihr bei den finnischen Emma Awards 2007 eine Nominierung in der Kategorie „beste finnische Künstlerin“ ein; für den deutschen Echo (2007) wurde sie in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ nominiert.
Die Veröffentlichung ihres zweiten Albums ist für Anfang 2010 angekündigt. Es trägt den Arbeitstitel What Lies Beneath.
Quelle: Wikipedia
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| Final Storm Tour 2009 Band |
| Tarja Turunen Gessang Mike Terrana Drums (Masterplan, Savage Circus, ex Rage, ex Malmsteen) Christian Kretschmar Keyboards (Schiller) Oliver Holzwarth Bass (Blind Guardian, ex Sieges Even) Alex Scholpp Guitarren (ex Farmer Boys) Max Lilja Cello (Hevein, ex Apocalyptica) |
Tarja in der Rofa, ein echtes Erlebnis, soviel sei schon mal vorweggenommen.
Wir waren pünktlich um 20.00 Uhr am Eingang und die Schlange die immer noch vorhanden war, ließ schon böses erahnen. Mir wurde gesagt das die Schlange um 19.00 Uhr schon quer über den Parkplatz ging.
Ich kann mich nicht erinnern wann ich die Rofa das letzte
Mal so voll gesehen habe. Der Laden wäre bald aus allen Nähten geplatzt und es
gab kaum eine Ecke wo man sich noch hätte hineinzwingen können. Da die Rofa keinen
Fotograben hat war es ein echter Kampf mal die Seite zu wechseln oder nach
vorne zu kommen. Es war teilweise so schlimm, dass die Leute, unter dem Motto
"Ich lass Dich nicht durch" einem den Weg versperrt haben. Das sind
meistens die Personen, die nachher auch noch darüber meckern wenn sie keine
Fotos vom Gig im Internet finden. Daher habe ich mir die beiden Vorbands geschenkt. Auch
die obligatorische Wanderung der Lemminge (Zigarettenpause nach draußen), wie
beim HEAT Festival, ist hier ausgeblieben. Es wollte wohl keiner seinen Platz
verlieren.
Tarja hatte vom ersten Song an die Menge voll im Griff und die Stimmung war sofort da. Da wurde fast jeder Song bejubelt und die Fans scheinen Tarja zu lieben. Die Frau hat eine wahnsinnige Stimme, ist Bildhübsch und eine sympathische Ausstrahlung auf der Bühne. Natürlich hat Tarja die Songs von ihrem Album "Winterstorm" gesungen und auch noch einige andere Songs. Einzig das Lied "Poison" von Alice Cooper hätte sie sich sparen können. Zum Einen ist der Song einfach abgenudelt und zum Anderen hört sich das in der "Opernversion" einfach gruselig an. Nicht meine Welt.
Der Schlagzeuger, der mich an Magua aus dem Film Der
letzte Mohikaner erinnert, hat eine wahnsinnige Show abgeliefert und ein
ordentliches Brett an Drum-Solo hingelegt. Einzig die anderen Musiker gingen
ein wenig unter und haben bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Nach gut einer Stunde wurde es plötzlich etwas ruhiger und es dauerte eine Weile bis Tarja wieder auf der Bühne erschien. Allerdings war die Bühne diesmal mitten in der Menge in Form eines Akustiksets. Das kam natürlich richtig gut bei den Leuten an und es gab ein wahres Blitzlichtgewitter.
Wer diese Art von "Opernmusik" mag ist auf einem Tarjakonzert gut aufgehoben. Nach gut 90 Minuten war dann auch der Wintersturm vorbeigezogen.
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