Sweden Kick Off Festival
Tyrol Gröna Lund Sockholm
Tyrol Gröna Lund : Sweden Kick Off:
Das Gelände des Vergnügungsparks war die Location fürs Festival und bei einigen dünnen Bieren in einem gemütlichem Lokal vorweg ergab sich die Möglichkeit landesübergreifende Gespräche, mit Alex aus Schweden, über Musik und dünnes Bier zu führen.
Nach dem ich mich zu Tony durchgefragt und eine schicke orange Weste mit der Aufschrift Sweden Rock Photo erhalten hatte, konnte das Kick Off beginnen.
Das Tyrol ist eine tolle Location mit einer Art Blockhouse Atmosphäre in der Balkone, Laternen und Theken einen gemütlichen und passenden Abend garantierten.
Durch das Programm führten unter anderem die Mädels von Crusified Barbara www.crucifiedbarbara.com von dem ich zwar kein Wort verstanden habe (schwedisch halt) aber dafür war es eine Augenweide zuzusehen. Die Bands für das Schweden Rock 2008 wurden von ihnen vorgestellt und dabei wurden immer Weihnachtspakete geöffnet welche die Bands als Geschenk beinhalteten. Die gesamte Vorstellung und Bekanntgabe fand immer zwischen den Auftritten der Bands in Form von zum Teils gespielten Sketchen statt. Santa Claus im Bademantel und eine Art Frau Holle vom Balkon waren schon ein Knüller. Schade dass dieses nicht in English war!
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Aber nun zu den Bands.
…die dem Publikum gleich mit dem Besten einheizte was AC/DC zu bieten haben. Ein Klassiker nach dem anderen wurde mit einer guten Show dem Publikum präsentiert und die gute Stimmung der Fans sorgte für den Rest. Die Röhre und Gestik von Martin Edin or "Brajjan" war schon sehr dicht am Original. Ein echtes Highlight war Conny Wendel or "Ängus" der eine perfekte Show ablieferte inclusive dem Ritt durchs Publikum. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Coverbands aber die hier waren echt gut und machten ordentlich Spaß. Der Funke ist auf jeden Fall recht schnell übergesprungen.
Bandsite : www.hazydizzy.com
Nach dem die Stimmung in der Halle nun schon recht gut war kam mit Sabaton ein echtes Brett auf die Bühne. Was diese Schwedischen Jungs ablieferten wurde frenetisch vom Publikum aufgenommen. Der Name „Sabaton“ bezeichnet einen Schuh, der im Mittelalter als Teil einer Rüstung getragen wurde und damit kann man einen ordentlichen Tritt verteilen. Genau dies erlebten wir gleich beim ersten Song als (ich glaub Pär Sundström ) kurzerhand und ungewollt die Monitorbox von der Bühne trat und uns Fotographen fast erschlagen hätte. Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich fand es äußerst witzig und es ist ja zum Glück nix passiert. Wo wir grad bei Schande sind, Sabaton ist nicht grad die Band die mein Herz erwärmt und mich mit ihrem Military look mitreißen. Daher kannte ich von den Songs so gut wie nichts, aber : Die Jungs waren schon recht gut, haben ordentlich gerockt und das Publikum und mich überzeugt.
Bandsite : www.sabaton.net
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Bandsite : www.ken-hensley.com
Was soll man dazu noch schreiben ?! Ne Bank halt.
Hammer was die Jungs da kontinuierlich über Jahre hinweg auf der Bühne abliefern. Der Blick auf die aktuelle Liste der Liveauftritte ihrer Website sagt da schon alles aus.
Ein dermaßen gut eingespieltes Team mit jeder Menge Hits im Gepäck, da kann schon nix mehr schief gehen. Auch wenn Steve Lee meinte seine Stimme wäre etwas daneben, da er sich auf dem Boat Cruise am Vorabend wohl eine Erkältung eingefangen hätte, und das Publikum zum Mitsingen aufforderte habe ich nichts davon bemerkt. Oder lag es an meinen Ohrstöpseln? Zumindest wurden die nachfolgenden VIER! Shows aus gesundheitlichen Gründen abgesagt!
Wie dem auch sei: Gotthard sind immer eine Reise wert. Ich habe Gotthard ja in letzter Zeit schon öfters gesehen und im Gegensatz zu so manch anderer Band werden die einfach nicht langweilig. Mit Leo Leoni und Marc Lynn sind ja auch noch zwei Sympathieträger an Board die einfach immer wieder für gute Stimmung sorgen.
Gotthard waren der Headliner an dem Abend , und : Nein, es gab kein Mighty Quinn diesmal.
Bandsite : www.gotthard.com
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Nach Gotthard lehrte sich die Location merklich und bestimmt ein gutes Drittel trat seine Reise wohin auch immer an. Oder können Schweden einfach nicht so lange feiern ? So Einige waren auch schon recht abgefüllt bei Sabaton und ich frag mich immer noch wie das geht, bei dem dünnen Bier und den sauteuren Preisen für härteren Stoff überhaupt.
Eines gleich vorweg : Ich dachte da ist mehr drin.?!
Als ich mich das erste Mal mit dem Kick Off beschäftigt habe war ja noch nicht klar wer da alles spielt. Wenn ich so das letzte Kick Off sehe habe ich wohl etwas zu viel erwartet und nach Bekanntgabe der Musiker dachte ich mir halt, lass dich einfach überraschen.
Wer ja nun völlig aus dem Rahmen fiel war Uli Jon Roth. Der Mann sieht immer noch so aus als wäre er in den 70ern hängen geblieben. Was jetzt nicht unbedingt negativ gemeint ist. Ich find es schon gut das er seiner Linie treu ist und es passt einfach zu Ihm. Die Mimik, sowie die Gestik, und dass er ein Ausnahmemusiker ist steht ohne Frage. Mit drei verschiedenen Vocals war hier schon für Abwechslung gesorgt und was Marc Boals stimmlich ablieferte war schon beeindruckend.
Trotz all dieser gestandenen Musiker kam einfach keine rechte Stimmung mehr auf und zu allem Übel ging auch noch die Gitarre von Uli kaputt und er musste erst ein wenig "schrauben" bis es wieder weiter ging. Das Ganze hatte schon was von einer familiären Jam-Session, denn da wurden zwischendurch immer mal wieder die Instrumente gestimmt und ein wenig vor sich hingedudelt. Nicht zu vergessen sei noch das Ken Hensley ab dem Mittelteil des Gigs die Truppe am Keyboard unterstützte, welches dann auch noch viel zu tief aufgebaut war. Hallo! Der Typ ist nicht gerade Groß, aber welcher Zwerg hatte den das Ding bis kurz über den Boden eingestellt. War schon witzig. Am Ende wurde noch kurz Happy Birthday für Janne Stark gesungen, wobei ich die Torte vermisst habe, und Liz Vandall bemerkte das die Band ja eigentlich mehr vorhatte aber nun Schluss sei. „ I thought you where fucking Vikings how know to party“ Was war denn da los? Begrenzte Spielzeit?
Auf jeden Fall wurden wir aus der Halle gefegt und Bier gab es auch schon eine Weile nicht mehr.
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Fazit:
Alles in allem ein gelungenes und unterhaltsames Sweden Kick Off, wobei ich mir gewünscht hätte die begleitende Show wäre in English gewesen, was ja eh jeder hier verstanden hätte. Ich bin halt kein alter Schwede.
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