22.-24.08.2008 ÖKO-OPEN AIR FIELD HOHENLOHE

Samstag

Peaches in Wonderland:

"Schnörkel- und zeitlos:Singer/Songwriter meets Rock’n'Roll.

PEACHES IN WONDERLAND: Hier steht keine Kopie von Tom Petty & The Heartbreakers oder Neil Young & Crazy Horse auf der Bühne, obwohl man Einflüsse heraushören kann. Die Besetzung der Band mit acoustic guitar/vocals (Gerhard Behnke), guitars (Oliver Dröse), drums (Christian Sigg), bass (Urs Rueger) und keyboards (Markus Kintzi)) lässt erahnen, wie PEACHES IN WONDERLAND klingen. In ihren Eigenkompositionen versteht es die Band in besonderem Maße, zeitlosen Folk mit rebellischem Rock’n’Roll zu vereinen und dabei einen ganz eigenen und sehr persönlichen Stil zu entwickeln. Die Songs stammen weitgehend aus der Feder von Gerhard Behnke. Er fühlt sich seit Jahren dem Singer/Songwriter-Genre eng verbunden und hat mit seinen Kompositionen den idealen stilistischen Interpretationsraum gefunden. Die e-Gitarren-Sounds von Oliver Dröse verleihen den Songs zudem einen besonderen Charme: Sie ergänzen perfekt die Songtexte und geben den Melodien den nötigen Druck. Die Songs werden von der Band mit viel Raum, Transparenz und Tiefe interpretiert, ohne auch nur eine Note zu verschwenden. Der Sound ist ehrlich, direkt und versteckt sich keinen Moment hinter Effekten oder Soundwänden. Gekonnt reagiert die Band auf die Songs und deren Charaktere, sie bewegt sich klanglich souverän in einem Feld primär zwischen schreiendem Rock'n'Roll und straightem Pop, aber auch rebellischem Country und zeitlosem Folk. Die Band hat sich über die Jahre zu einer festen Größe am Hochrhein entwickelt. Sie gehört zu den wenigen Bands der Region, die mit ihren Eigenkompositionen musikalische Kontinuität demonstriert und stilistisch eigene Wege geht. PEACHES IN WONDERLAND wurden 1999 gegründet. 2001 wurde das Debutalbum "STREAM OF LIFE" veröffentlicht. Momentan laufen die Aufnahmen für das zweite Album."

Dieser Auszug aus der Presseinfo, den mir Gerhard zur Verfügung gestellt hat trifft es genau auf den Punkt. Peaches in Wonderland gehörten zu den Bands die auf dem Festival ihre eigenen Songs präsentiert haben und keine Cover Songs wie so viele Bands. Die Songs sind allesamt sehr eingängig und die Band kam auch sehr sympathisch rüber. Schade eigentlich das der frühe Termin um 11.00 Uhr noch nicht ganz so viele Leute aus den Federn geholt hatte, denn der Auftritt hat sich schon gelohnt. Es war ein perfekter Einstieg in den nun kommenden Tag und mit dem zweiten Frühstück, einem guten Bier, eine vollendete Mischung.

BANDWEBSITE: http://www.peaches-in-wonderland.com/

MySpace-URL: http://www.myspace.com/peachesinwonderland  

True Calling:

TRUE CALLING wurde im Sommer 2006 aus dem Bandprojekt Nouvelle heraus gegründet, das im November 2005 den 1. INTERNATIONALEN JUGENDBANDWETTBEWERB in BREGENZ gewonnen hatte. Als Preis gab es damals die Singleproduktion " I..m Gone On Her", die im Februar 2006 zusammen mit Stephan Zobeley (seit 1990 Gitarrist der Herbert Grönemeyer Band) in dessen Heidelberger Tonstudio aufgenommen wurde. TRUE CALLING, ­das sind Markus Daikeler (Vocals), Gian-Marc Ulmer (Guitars) und Linus Scham (Drums). Seit Ende 2007 wird die Band von Walter Schneider (Guitars) und Georg Schrode (Bass) verstärkt. Die Schwäbische Zeitung attestiert der Band die Fähigkeit, mit ihren „zeitlos eingängigen Rocksongs“ musikalisch „Suchtgefahr“ zu verbreiten und hört „ebenso gefühlvollen wie prägnanten Gesang“ als auch „knackigen Gitarrensound“ heraus. Die Band veröffentlichte im November 2007 ihr Debüt-Album "True Calling". Soweit die Info der Myspace-Seite der Band.

Ich kann dem nur zustimmen, denn die Band hat einen wirklich tollen Auftritt hingelegt und das schon am Vormittag. Eine in sich geschlossene Truppe wie es mir schien, denn es passte alles zusammen: Guter Sound, geile Songs und eine sympathische Ausstrahlung auf der Bühne, sehr homogen das Ganze. Ich hoffe doch noch mehr von der Band zu hören und zu sehen, denn es lohnt sich.

BANDWEBSITE:http://www.truecalling.de/  

MySpace-URL:http://www.myspace.com/tcalling

Joy Fleming:

JOY - Deutschlands Blues - und Rockröhre

Zitat: Deutschlands Kritiker sind sich einig, wer den Titel “Beste Blues- undRocksängerin verdient: Joy Fleming ! Musiker mit ihrem Stimmvolumen und ihrer musikalischen Bandbreite (reicht von Pop- Rocksongs bis hin zu Funk- und Bluesrhythmen) sind rar gesät in Deutschland.

Jawohl !! Da kann ich nur zustimmen. Joy Fleming war für mich die größte Überraschung auf dem Fest. Ich hab im Vorfeld noch gedacht , passt die überhaupt hier hin?! JA! Ein starker Auftritt den ich da am frühen Nachmittag gesehen habe und vor der Bühne war es richtig voll. Die Frau hat nicht nur eine Hammerstimme sondern auch eine tolle Art und klasse Humor. Ein Riesenspass der Auftritt. Die würde ich mir jederzeit wieder ansehen. Klasse!

BANDWEBSITE: http://www.joy-fleming.com/14801.html

MySpace-URL: ???

Friends Live:

Eine Coverband aus der Region welche laut eigener Info Flair und Unterhaltung durch gekonnte Performance und eine Professionelle Bühnenshow überzeugen. Sie haben nicht nur den Auftritt an dem Tag gehabt sondern auch die After Show Partys, abends auf der Biergartenbühne. Also Songauswahl und Show waren wirklich ok und wesentlich besser als bei so vielen Coverbands. es hat schon Spaß gemacht was dort auf der Bühne so abging und vor allem die beiden Sänger haben ordentlich Gas gegeben. schade nur das die Sängerin hin und wieder etwas zurückhaltend war und ein bisschen müde wirkte. Aber bei dem Programm an allen Abenden ist das sicherlich nicht einfach. Aber wenn man so eine hübsche Frontfrau dabei hat ist es doch schade wenn die nicht im Rampenlicht Vollgas geben kann. Es blitzte in einigen Songs jedenfalls auf und die Stimme ist wirklich prima. Eine Coverband die man sich öfter ansehen kann und der Basser hat doch glatt Ähnlichkeit mit dem Ex-Sänger von Journey, Steve Perry!.

BANDWEBSITE: http://www.friends-live.com

MySpace-URL: ???

Wendrsonn:

Zitat der Homepage :"Musikalisch zelebrieren Wendrsonn eine mitreißende Symbiose aus erdiger Sinnlichkeit, poetischer Melancholie, feuriger Spielfreude und virtuosem Können. A bissle Rock, a bissle Blues, a bissle Reggae, a bissle Funk, a bissle Folk und wenn schon Dialekt, dann aber richtig! Was liegt näher, als auch ein paar alte, teilweise schon längst vergessene schwäbische Volkslieder zu verwursteln?"

Angekündigt als "Schwäbische Mundart" traten Wendrsonn gegen 14.30 Uhr auf. Nachdem ich mir grad True Calling angesehen hatte kam nun etwas auf mich zu womit ich nicht wirklich viel anfangen konnte. Ich habe nämlich kaum ein Wort verstanden, was wohl eher daran liegt, dass ich gebürtiger Lipper (NRW) bin und eh schon nicht immer als verstehe was die hier in Pforzheim von sich geben und das ist "nur" badisch. Aber die Band hat einiges zu bieten, macht eine tolle Show und der Sound mit der Geige, gespielt von der hübschen Daniela Elisabeth Müller, ist schon was besonderes. Wer diese Art von Musik mag wird hier bestens bedient.

BANDWEBSITE: http://www.wendrsonn.de/

MySpace-URL: http://www.myspace.com/wendrsonn

Stone the Crow:

Stone The Crow ist eine Rockband aus Schwäbisch Hall. Nach den beiden ersten Alben, die zwar zu Achtungserfolgen wurden, Stone The Crow aber noch nicht zum endgültigen Durchbruch verhelfen konnten, gab es 2001 einen Wechsel in der Bandbesetzung. Schlagzeuger Kai Ortmann wollte musikalisch andere Wege gehen als die übrigen Mitglieder und so kam Armin Dürl neu ins Team. Mit dem Ausstieg von Sebastian Hillnhütter (zumindest was das Touren angeht) stieß außerdem Peter Schmitt hinzu, der kurze Zeit später als festes Bandmitglied feststehen sollte.

Während Daylight eher aus dem Bereich Rock/Pop mit elektronischen Samples kam, orientierten sich einige Songs von Year Of The Crow (2001) und Reduce To The Max (2002) in Richtung Nu Metal. 2007 erschien nach fünf Jahren Pause das neue Album Fitting The Pieces.

Die starken Einflüsse von Depeche Mode, deren People Are People die Band als offiziell autorisierte Coverversion herausgab, sowie von Alice in Chains und Nine Inch Nails wichen nach und nach dem erkennbar eigenen Stil. 2007 spielten sie als Vorgruppe von Aerosmith.

Laut Sänger Marc kann man Stone The Crow nicht einfach ins Deutsche übersetzen, dieser Ausdruck aus dem amerikanischen Slang bedeutete etwa "Da brat´mir doch einer nen Storch!" oder "Wow!"

Die Band war mir völlig unbekannt und wäre in dem Programm fast untergegangen, da ich an dem Tag sehr viel Zeit vor der kleinen Bühne verbrachte. Der Sound der oben beschrieben wird sagt eigentlich alles aus und das was ich kurz gesehen und gehört habe war absolut ok. Die Jungs muss ich  mir bei Gelegenheit genauer ansehen.

BANDWEBSITE: http://www.stone-the-crow.de/

MySpace-URL: http://www.myspace.com/stonethecrow1

Roger Hodgson(Ex-Supertramp):

"Roger Hodgson (* 21. März 1950 in Portsmouth, England) ist ein britischer Musiker und Songschreiber. Hodgson spielt hauptsächlich Gitarre und Keyboard und wurde neben Rick Davies bekannt als Sänger und Komponist der Band Supertramp."

Der erste Hauptact an dem Abend und es wurde vor der Bühne richtig voll. Fast 20.000 Leute waren gekommen um den ehemaligen Sänger der Band Supertramp live zu erleben. Der Mann ist ein Phänomen, der lächelt und freut sich das gesamte Konzert über und hat anscheinend einen Riesenspaß dort oben! Auf der Pressekonferenz (die ich leider nicht geschafft habe) soll der auch schon so freundlich und sympathisch gewesen sein. Naja, mit solchen Songs im Gepäck kann man aber auch nur gute Laune haben. Trotz des Regens der genau zum Beginn des Gigs loslegte und nur die ersten Songs über ging, war eine super Stimmung beim Publikum. Ein super Auftritt !!

BANDWEBSITE: http://www.rogerhodgson.com/

MySpace-URL: http://www.myspace.com/officiallyroger

Joe Cocker:

"John "Joe" Robert Cocker, OBE, (* 20. Mai 1944 in Sheffield, England) ist ein britischer Rock/Blues-Sänger. Mit einer der rauhesten und markantesten Stimmen im Showgeschäft gilt er als der Großmeister des Coverns. oe Cocker, von Beruf Gasinstallateur, begann seine Musikerkarriere im Alter von 15 Jahren in mehreren kleineren Bands in seiner Heimatstadt Sheffield. Seine erste Band war Vance Arnold and the Avengers (sein Künstlername war Vance Arnold), die immerhin einen Auftritt der Rolling Stones eröffnete. Die nächste Band hieß Big Blues (1963). Damals unterzeichnete Cocker einen Vertrag bei Decca Records, beendete seine Installateurtätigkeit und gründete schließlich The Grease Band (1966).

Sein erster großer Hit war Ende 1968 eine Cover-Version des Beatles-Liedes With a Little Help from My Friends, Platz 1 im Vereinigten Königreich [1], in Deutschland Rang 3 [2]. Um Finanzen oder Verträge kümmerte sich Joe Cocker zunächst nur sehr nachlässig, so dass er im selben Jahr eine 56-tägige US-Tournee absolvieren musste, obwohl er sich gerade von seiner Band getrennt hatte und aufgrund der Vertragsbedingungen kaum finanziellen Nutzen davontragen konnte. Seine Manager ließen ihn auf zahlreichen Festivals auftreten, um ihn zu bewerben. Beim Woodstock-Festival im August 1969 war er eine der Hauptattraktionen. Seine zappelnden und zuckenden Bühnengebärden, welche er vor dem Mikrofon pflegte, wurden von da an sein Markenzeichen. Ebenfalls 1969 trat er in den USA in Ed Sullivans Fernsehshow auf.

Am 16. Juni 2007 wurde Joe Cocker von Queen Elizabeth II. zum Ritter geschlagen und am 22. September 2007 im Rahmen des SWR3 New Pop Festivals für sein Lebenswerk mit dem „Pioneer of Pop“ ausgezeichnet."

Legendenalarm! Ich habe in einem meiner anderen Berichte schon erwähnt wie viele Legenden dieses Jahr unterwegs sind, und mit Joe Cocker sogar einer der Woodstock überlebt hat. er hat immerhin seine Tournee in USA unterbrochen um hier dabei zu sein! Was soll ich zu dem Mann und Gig sagen unglaublich, es wurde noch voller vor der Bühne und dass der Joe stimmlich immer noch ein Hammer ist, war schon im Vorfeld klar. Gut, der steht eigentlich nur rum und macht seine Bühnengebärden, aber genau das macht Joe Cocker aus und springen kann der auch noch in seinem hohen Alter. Schade dass genau dieses Bild nix geworden ist, es war ohnehin schon schwer anständige Bilder aus dem Fotograben zu machen, denn das Licht war echt Schrott, weil nur rot. Was soll´s, super der Mann und die Menge hat ihn ordentlich gefeiert.

BANDWEBSITE: http://www.cocker.com/

MySpace-URL: http://www.myspace.com/joecocker

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