Hardcore Superstar

and CrashDiet

Nachtleben, Frankfurt, 02. Dezember 2007

Nach dem Konzert von Saga gestern, nun das nächste Konzert und vor allem, eine ganz andere Richtung. Keine Rocklegenden, die 30 Jahre dabei sind, und auch vom Publikum her 30 Jahre unterschied. Natürlich auch eine andere Musikrichtung. Nachdem sich Dave Lepard das Leben genommen hatte und auch die anderen Bandmitglieder einige Drogenprobleme hatten, war ich gespannt was die Band nun mit dem Finnen Olliver Twisted von Reckless Love (was haben die eigentlich alle für Namen?) auf die Beine stellen. Die neue CD gefiel mir recht gut und auch bei dem Outfit gab es mal wieder was zu sehen.

Das Nachtleben ist ein kleiner Schuppen, eigentlich ein Cafe, im Herzen von Frankfurt und gibt es seit 1993. Unten, im Keller sozusagen, ist eine Disco in der regelmäßig Konzerte stattfinden. Nicht gerade groß und auch sehr niedrig, aber für eine coole Clubatmosphäre ist der Laden genau richtig.

Pünktlich gegen 20.00 Uhr ging es los und Crashdiet legten mit recht gutem Sound und einem kurzen Set von 6 Songs voll los. Das Outfit der Jungs ist genau im Still der 80er Jahre und der Hairsprayfaktor recht weit oben angelegt. Der neue Sänger kam beim Publikum sofort an und vor allem die Mädels waren sofort Feuer und Flamme. Da die Bühne recht klein war, konnte hier kein großes Feuerwerk abgefackelt werden, aber Olliver Twisted war trotz allem sehr agil und holte das Beste raus was möglich war. Nicht nur mir hat das Ganze sehr gut gefallen und wenn die Jungs so weiter machen und noch die ein oder andere gute CD rausbringen wird hier mit Sicherheit mal ein super Liveact wachsen, der dann auch länger als 30 Minuten spielt.

Bandsite: www.crashdiet.org

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Nachdem Crashdiet gut vorgelegt hatten kam nun der sogenannte Headliner. Gegründet wurde die Band 1997 in Schweden (Göteborg) und die Besetzung hat sich seit der Gründung nicht verändert. Der Großteil der Leute war anscheinend wegen Hardcore Superstar dort, denn es wurde etwas voller in den ersten Reihen und durch den wegfall des Equipments von Crashdiet war auch nun etwas mehr Platz auf der Bühne.

Die Jungs legten auch gleich voll los und Joakim Berg wollte anscheinend schon in den ersten Minuten das Publikum in Grund und Boden rocken. Allerdings war der Sound aus meiner Sicht wesentlich schlechter und einfach nur lauter wie vorher. Allerdings habe ich nach dem Gig von einigen Leuten weiter hinten genau das Gegenteil gehört. Wie dem auch sei, für meinen Geschmack war hier ein Unterschied, nicht nur im Sound und Outfit, sondern auch in musikalischer Richtung. Mir wurde, nach gut der Hälfte der Songs, etwas langweilig und Crashdiet haben einfach mehr gute Laune und Partystimmung verbreitet. Dem Anwesenden Publikum war das jedenfalls egal, denn die Stimmung dort war einfach gut und viele Songs wurden begeistert mitgesungen.

Bandsite: www.hardcoresuperstar.com

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Auf jeden Fall war es ein gutes Club-Concert mit einem gelungenem Package, allerdings hätte ich es gern umgekehrt gesehen. Crashdiet mit full sound,full light und full songlist wäre mal eine Reise wert !

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