Dezperadoz

support: The Lonesome Dragstrippers

Cafe Exil, Pforzheim am 10.01.2009

Dezperadoz ist eine deutsche Band. Ihr Stil stellt eine Kreuzung aus Heavy Metal und typischen Western-Soundtracks dar und wird gelegentlich als Western Metal bezeichnet. Kopf des Projekts ist der Onkel Tom-Gitarrist Alexander Kraft. Die Band um Kraft trat erstmals im Jahr 2000 in Erscheinung und veröffentlichte ihr erstes Album The Dawn of Dying, welches neben Kraft von Tom Angelripper eingesungen wurde, da sich Kraft damals noch auf das Komponieren, die Gitarrenarbeit und die Produktion konzentrierte[1]. Das Album erschien über das Label Drakkar Entertainment und enthielt unter anderem Ennio Morricones legendäres Musikstück Man With A Harmonica aus dem Film Spiel mir das Lied vom Tod als Intro sowie eine Coverversion von Ghost Riders In The Sky von Stan Jones. Anschließend ging die Band auf Festivaltournee, wurde danach jedoch von Kraft aus familiären Gründen zunächst auf Eis gelegt. Erst im April 2006 folgte das zweite Album The Legend and the Truth, auf dem Tobias Sammet, Michael Weikath (Helloween), Doro Pesch und Joacim Cans als Gastsprecher für die einzelnen "Rollen" des Epos mitwirkten. Während das Debütalbum verschiedene Western-Szenarien thematisierte, war das zweite Album ein Konzeptwerk über die Lebensgeschichte des bekannten Marshalls Wyatt Earp. Veröffentlicht wurde das zweite Album allerdings unter dem neuen Namen Dezperadoz und auf dem Label AFM Records. Mit ihren beiden bisherigen Alben haben die Dezperadoz ein neues Genre erschaffen, den Western Metal! Am 11. April 2008 wurde das neue Album „An Eye For An Eye“ über AFM Records veröffentlicht. Bandleader Alex Kraft berichtet dazu folgendes: „Mit der neuen Dezperadoz CD "An Eye For An Eye" erzähle ich die Geschichte eines zum Tode Verurteilten, der 1898 (nach dem ihm anerzogenen Grundsätzen von Religion) aus Rache seinen Freund erschoss und dafür vom Staat zum Tode verurteilt wurde. Er hatte im Namen der Religion getötet und wurde auch im Namen Gottes zum Tode verurteilt. Keine Religion, kein Glaube, kein Gott kann Zwang, Brutalität, oder Mord, egal in welchem Gottesnamen gutheißen. Der Wahn des Glaubens, untermalt mit Gewalt und Frust ist der Aufhänger allen Übels. Darum geht es in meiner kleinen Geschichte, die diesen Wahnsinn eines guten Mannes und der Umstände in den letzten Tagen des Wilden Westens erzählt. So long Yippieyeah!“ Produziert wurde das Album einmal mehr von Dennis Ward (Krokus uvm.). Quelle : Wikipedia

Soweit zur Info. Der dritte Gig im Cafe Exil (siehe Submarien und Justin Nova Band) und alles beim Alten was die Lokation anbelangt. Für mich recht angenehm, da ich zu Fuß gehen kann und Clubs dieser Art sind ja nicht sehr verbreitet heutzutage. Das erste Mal habe ich die Band 2007 auf einem Bikerfest gesehen, zusammen mit Gotthard und Human Zoo, und die haben mir dort schon gut gefallen. Dezperdaoz haben auch diesmal wieder einen guten Eindruck hinterlassen, wobei diesmal die Technik so gar nicht wollte. Der gute Alex Kraft hatte an dem Abend so ziemlich alle Gitarren in der Hand die auch nur in Reichweite waren und war teilweise sogar ohne am Start. Aber das tat dem Ganzen keinen Abbruch und man kann auch mit der Gitarre des anderen Bandmitglieds sein Solo spielen selbst wenn der die noch umgeschnallt hat. Was den Sound anbelangt: Es war wieder wie gewohnt Hölle-laut und ich meine er hätte etwas klarer sein können. Der Laden war auch diesmal wieder richtig voll, was ich eindeutig an der Rauchwolke feststellen konnte die sich um mich bildete. Als Nichtraucher hat man es nicht leicht in kleinen Raucherclubs und mir ging der Qualm doch schon ein wenig auf die Nerven, aber was soll´s, ich lebe noch. Dezperadoz spielten neben ihren eigenen Songs wie gewohnt auch einige Covers wie: "Riders On The Storm", "Raw Hide" und "Ring Of Fire". Alex "The Marshall" versuchte auch immer wieder für Stimmung zu sorgen und animierte das Publikum zum Mitsingen und mehr, was auch gut gelang. War ein cooler Abend mit einer gut aufgelegten Band. Ich bin gespannt wie das dann auf der großen Bühne mit Pink Cream 69 demnächst aussieht.

Alex "The Marshall" Kraft - Composer - Songwriter, Producer - VOCALS - GUITARS
Alex Weigand - BASS
Markus Kullmann - DRUMS
Nils Stürzer - 2. GUITAR

http://www.myspace.com/dezperadoz , http://www.dezperadoz.com/

Fotos von Dezperadoz findet Ihr hier: Live -Photos

The Lonesome Dragstrippers begann als ein Soloprojekt. The lonesome Dragstripper machte im Jahre 2000 die Bühnen Deutschlands mit seiner Gitarre, viel Pomade und einer Flasche Whisky unsicher. So beginnt es zumindest auf der Infoseite der Band. Für mich ein unbeschriebenes Blatt, aber als ich sah, was an dem Abend für ein Publikum vor Ort war, dämmerte es mir ein wenig. Ich sah einige Leute, die ich auch auf dem Carburetors Gig gesehen hatte und ich dachte mir schon das dies weniger mit Hard Rock, als mehr mit "Kick Ass Rock" wie es immer so schön heißt zu tun hätte. Ja! So war das dann auch. Fast Forward, Rock n Roll und jede Menge Power.

War schon eine seltsame Musikmischung an dem Abend, aber langweilig war das alle Mal NICHT! Hatte was, von mir aus öfters und so langsam gewöhne ich mich an den Rock n Roll Kick Ass Sound.

The Lonesome Dragstripper Himself (Vocals, Guitar), The Doc-T (Bass), Sick Boy Siddi (Drums) Sebastijan (Guitar)

http://www.dragstripper.de/ , http://www.myspace.com/lonesomedragstrippers

Fotos vom Gig der Lonesome Dragstrippers findet Ihr hier: Live -Photos

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