Crucified Barbara

Fast auf den Tag genau, vor 2 Jahren, habe ich die Mädels zuletzt gesehen. Das war seinerzeit beim Sweden Kick Off Festival 2007 in Stockholm. Mit dem Festival hat die ganze Berichterstattung und diese Homepage eigentlich begonnen. Einige Bilder von den Girls gibt es HIER.

Aber nun zum Gig im Live Club. Der Gig fand in dem kleinerem Club statt, der zwar Stockduster war, aber auf Grund der Menge an Leuten genau die richtig Größe hatte. Voll ist sicherlich was anderes, aber einige hatten doch den Weg auf einem Mittwoch dorthin gefunden und so war die Atmosphäre doch recht gut. Vorab standen noch BONAFIDE auf dem Programm, aber dazu unten mehr. Rockerherz was willst Du mehr?! Vier bildhübsche Mädels auf der Bühne, eine fette Portion Rock, ein Bier dazu und der Abend kann kaum schöner werden. Crucified Barbara wissen nicht nur ihre Reize einzusetzen (Sie darauf zu reduzieren wäre schlichtweg falsch) sondern liefern auch eine ordentliche energiegeladene Show ab. Da wird gepost und gerockt was das Zeug hält und die Musik ist definitiv nicht für einen Kindergeburtstag geeignet.

Also, vergessen wir mal die Optik (OK ist schwer) aber was da von der Bühne kam war schon klasse. Mit den beiden CDs im Gepäck haben die Mädels auch genug Stoff um einem so richtig schön die Ohren mit Metal zu massieren. Mit dem Motörhead Cover "Killed by death" gefolgt von der aktuellen Single "Jennyfer" zeigten die vier Grazien wo die Wurzeln und der aktuelle Weg liegen.

Vom ersten bis zum letzten Song gab es das volle Brett und auch das Publikum wurde immer aktiver und feierte die Mädels ordentlich ab. Ein paar mehr Leute hätten dem Ganzen sicherlich noch gut getan, aber die Stimmung war auch so ordentlich. Nach dem Gig ließen es sich die Vier nicht nehmen noch Autogramme zu verteilen und Fotos mit den anwesenden Gäste zu machen. Überhaupt gaben sie sich sehr umgänglich und waren wirklich nett. Schade dass es von solchen Bands nicht noch mehr am Start gibt. Ach, auch die anwesenden Damen im Publikum waren begeistert und feierten ordentlich ab. Also: kein Gig nur für Männer!

Fotos vom Gig gibt es hier

Bonafide

Wenn ich Bonafide beim Übersetzer in Google eingebe kommt da : Bonanza. Im Lateinischem heißt das dann: bona fides, was so viel wie Guter Glauben bedeutet. Das trifft es wohl am Besten und jetzt hat ihr was gelernt. Kommen wir also zum Gig von den Jungs. In Schweden scheinen die wohl keine unbekannte Größe zu sein. Seinerzeit beim Sweden Kick Off war der Jubel nicht klein als die Band fürs Sweden Rock benannt wurde. Der folgende Auftritt beim Sweden Rock Festival 2008 hat wohl für weitere Begeisterungstürme gesorgt.

2006 vom Sänger und Gitarristen Pontus Snibb und Basser Michael Nilsson in Malmö gegründet. Mit einem fantastischen, zweiten Album "SOMETHING'S DRIPPING" im Gepäck stand da eine Truppe auf der Bühne. die genau der richtige Opener für Crucified Barbara waren. Seit ihrem Debüt vor zwei Jahren haben BONAFIDE unglaublich viele Shows in ihrer Heimat Schweden gespielt. Zusammen mit Bands wie Mustasch, Deep Purple, Status Quo, Y&T, The Quireboys und vielen anderen. Im Januar 2009 sind sie zusammen mit Chips Kiesbye (The Hellacopters, The Nomads, Millencollin) ins berühmte Musicamatic Studio in Gothenburg gegangen, um dort ihr zweites Album aufzunehmen. Übrigens - für den Song “Straight Shooters” konnte man als Special Guest Mia Coldheart von Crucified Barbara für ein Duett gewinnen.

Die Jungs legten ein ordentlichen Gig hin, obwohl der Club zu dem Zeitpunkt noch nicht so richtig gefüllt war. Sie ließen sich aber davon nicht abhalten eine recht gute Show mit ordentlich Spielfreude hinzulegen. Da wurde dann auch schon mal von der Bühne gesprungen und mit der Gitarre quer durch das spärliche Publikum gerockt. Naja Platz war ja vorhanden. Was für die Jungs die Mädels von Crucified Barbara als Augenweide diente, könnte evtl. der Drummer eine Marke für die anwesenden Mädels gewesen sein. Der Mann war mal richtig gut durchtrainiert! Waschbrett lässt grüßen. Wer die Band noch nicht kennt sollte da wirklich mal rein hören, es lohnt sich.

Fotos vom Gig gibt es hier