Calw Rockt
Calw rockt 2010: Welthits rocken den Calwer Marktplatz. Auch in diesem Jahr wartet Calw rockt mit einem Dreier-Pack auf: The Hooters, 10cc und Mother’s Finest werden am Samstag, 17. Juli, ab 18.30 Uhr den Marktplatz rocken.
Die Bands haben jede Menge großer Welthits im Gepäck. Karten gibt es ab kommenden Mittwoch, 27. Januar, im Vorverkauf.
Veranstalter des Open-Air-Events ist wieder die Calwer Konzertagentur „concetera GmbH“ (Jürgen Ott und Reinhard Stöhr) – mit Unterstützung der Stadt, des Calwer Energieversorgers ENCW, der Sparkasse Pforzheim Calw und den weiteren Partnern Umwelt-Service Nordschwarzwald GmbH, Hochdorfer Kronenbrauerei, Bauzentrum Kömpf, Hotel Sonnenbühl und SM – Gesellschaft für Unternehmensberatung mbH. Weitere Infos auf www.calw-rockt.de. Tickets zum Preis von 42,80 Euro inkl. Gebühren gibt es ab an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.reservix.de
Pünktlich zu den drei Hauptgigs des Abends hatte Petrus ein einsehen und schloss seine Himmelspforten.
Mit der Band „10cc“ ging der Abend dann auch los. Und der Auftritt der Formation die schon in den 60er Jahren Erfolge feierte, begann ruhig, setzte sich ruhig fort und hörte ruhig auf. Nein, sie haben nicht schlecht gespielt, im Gegenteil. Hier waren absolute Könner Ihres Fachs auf der Bühne. Nur kam nicht so richtig Stimmung auf, denn die Band agierte ein bisschen angestaubt auf der tollen großen Bühne. Da hätte man sich auch zu Hause auf dem Sofa ganz gemütlich eine CD anhören können.
Nachdem ich dann in der Pause meine Bratwurst gerade verspeist hatte kam „Mothers Finest“ auf die Bühne und mir blieb vor Beschleunigung fast der letzte Bissen im Hals stecken. Von Null auf Hundert in wenigen Sekunden. Was die von der ersten Sekunde an auf der Bühne zeigten war atemberaubend und einfach nur gigantisch!! Für mich der Gig des Abend!! Der Funke sprang sofort auf das Publikum über wie auf getrocknetes Stroh und heizte die Stimmung so richtig an.
Sängerin Joyce „Baby Jean“ Kennedy, Sänger Glenn „Doc“ Murdock, die Gitarristen John „Red Devil“ Hayes und Gary „Moses Mo“ Moore, Bassist Jerry „Wyzard“ Seay und der Schlagzeuger Joey Williams allein waren Ihr Geld bis zum letzten Cent wert und ein Volltreffer der Veranstalter von Concertera. Für mich einer besten Gigs die ich in den letzten Jahren gesehen habe.
Wer Sorgen hatte das der Headliner des Abends die Amerikanische Band „The Hooters“ vielleicht nicht mithalten könnten sah sich aber ziemlich schnell getäuscht. Ohne viel Firlefanz sonder nur mit erstklassiger Musik performten „The Hooters“ die gesammelten Top Hits ihrer langen Laufbahn.
Songs wie „All You Zombies“ , „And We Danced“, „Day By Day“, „500 Miles“ oder „Twenty Five Hours A Day“ und natürlich als Highlight „Johny B.“ ließen bei den ca. 2700 Fans keine Wünsche offen.
Ein gelungener Konzert Abend bei dem Calw wieder einmal ins “Rocken” geriet, wie der Name es ja auch verspricht. Man kann gespannt sein wenn die Veranstalter im nächsten Jahr aufbieten werden.
The Hooters
Die Band aus Philadelphia, USA wurde 1980 von Eric Bazilian, Ron Hyman, David Uosikkinen, John Kuzma und Bobby Woods gegründet. In den Anfängen trat die Band hauptsächlich in der Clubszene Philadelphias auf. Die Mischung aus Folkrock, Rock mit Reggae und Ska einflüßen kam gut an.
1983 folgte das erste Album „Amore“ welches mehr als 100.000 mal verkauft wurde. 1984 unterschrieb die Band einen Plattenvertrag mit Columbia Records. Große internationale Bekanntheit erlangten The Hooters 1985 durch Ihre Beteiligung am Live Aid Festival in Philadelphia. Ihr Album „Nervous Night“ verkaufte sich Weltweit mehr als 2.000.000 mal und erlangte dadurch Platinstatus. Dieses Album enthielt Hits wie „Day by Day“ und „And We Danced“. Das Rolling Stone Magazin wählte The Hooters zur Best New Band of The Year. 1987 folgten Hits we “Johnny B.”,” Karla With AK” und “Satellite”. Mit Gold und Platin wurde 1989 das Album „Zig Zag“ ausgezeichtnet.
Während zu begin der 1990er der Erfolg in Europa immer größer wurde, lies die Popularität der Band in den USA nach. Das 1993 veröffentlichte Album „Out of Body“ war ins besondere in Schweden und Deutschland ein großer Erfolg. Das Live Album „ The Hooters Live“ von 1994 wurde gar nicht mehr in den USA veröffentlicht, sondern nur in Europa und Asien. Ende 1995 trennte die Band sich um ihre Solo Projekte zu verfolgen. Seit einem Jubiläumskonzert 2001 in Philadelphia spielen die Hooters wieder zusammen. 2003 führte die sehr erfolgreiche Tour durch 17 Deutsche Städte. Durch diesen Erfolg motiviert tourten sie in den folge Jahren wieder durch Deutschland und auch durch die Schweiz und Schweden. 2007 folgte das Studioalbum „Time Stand Still“ und im November 2008 das Live Doppelalbum „Both Sides Live.
10 CC
Die aus Manchester, im Norden Englands stammende Band wurde 1966 gegründet, trat aber erst 1972 als 10CC in Erscheinung. 10 CC zeichnet sich in allen Phasen ihres Bestehens durch reiche stilistische Vielfalt aus. Ihre größten Erfolge feierte die englische Band aber bereits in den 1970er Jahren. Die kreativste Phase reichte bis in die frühen 80er Jahre, und sie veröffentlichte einige Welthits, die heute zum geläufigen Oldie-Repertoire zählen, z. B. Rubber Bullets (1973), I'm Not in Love (1975) und Dreadlock Holiday (1978).
Als Gründungsmitglieder gelten:
Gesang, Gitarre Eric Stewart
Bass Graham Gouldman
Gitarre, Keyboard Lol Creme (bis 1976)
Schlagzeug Kevin Godley (bis 1976)
Einer Legende nach soll der Bandname, von der Durchschnittssamenmenge eines Mannes bei einem Orgasmus (9cc) abgeleitet sein. Viele Beteiligte haben dies aber immer wieder dementiert. Statt dessen steht 10cc für 10 Kubikzentimeter.
In allen Phasen ihres Bestehens zeichnete sich 10cc durch ihre stilistische Vielfalt aus. Zu den größten Hits zählen, z. B. Rubber Bullets, I’m Not in Love und Dreadlock Holiday.
Mother's Finest
Mother’s Finest wurde 1970 von dem Sänger-Ehepaar Joyce „Baby Jean“ Kennedy und Glen „Doc“ Murdock gegründet und ist eine Crossover-Band die mit Funk, Rock und Soul erfolgreich ist.
Das 1976 erschienene Debütalbum „Mother’s Finest“ ist bis heute ein sehr begehrtes Sammlerstück. Das zweite Album „Another Mother Further“ wurde zum Sprungbrett für die Karriere der multikulturellen Rockband.
Durch den zweiten Auftritt im ARD-Rockpalast 1978 sind sie auch in Europa einem großem Publikum bekannt und haben seitdem Kultstatus. Ende der 70er-Jahre produzierten sie soulorientierte und Anfang der 80er zwei Hard-Rock-Alben.
1983 löste sich „Mother’s Finest“ auf. 1989 fand sich ein Teil der Band („Baby Jean“ Kennedy, „Doc“ Murdock, „Moses Mo“ und „Wyzard“ ) wieder zusammen und brachten das Album „Looks Cloud Kill“ mit dem neuen Drummer Dion Derek heraus.
In den 90ern des letzten Jahrhunderts kam das Album „Black Radio Won’t Play This Record“ dazu. Die letzte Studioproduktion von 2003, „Meta-Funk’n Physical“ wurde wieder mit Rückkehrer „Moses Mo“ und einem neuen Schlagzeuger, Kerry Denton, aufgenommen.
Die erfolgreichsten sind „Baby Love“, „Piece of the Rock“ und „Mickey’s Monkey“, eine Coverversion des 1963er Top-10-Hits der Miracles.
Aktuelle Besetzung:
Gesang Joyce „Baby Jean“ Kennedy
Gesang Joyce „Baby Jean“ Kennedy
Gesang Glenn „Doc“ Murdock
Gitarre John „Red Devil“ Hayes (seit 1992)
Gitarre Gary „Moses Mo“ Moore
Bass Jerry „Wyzard“ Seay
Schlagzeug Joey Wiliams
Gesang Johnetta „JJ“ Johnson

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>>>>Diskografie The Hooters
• Amore (1983)
• The Hooters Live (1994)
• Nervous Night (1985)
• One Way Home (1987)
• Zig Zag (1989)
• Greatest Hits (1992)
• Out Of Body (1993)
• Greatest Hits II (1994)
• Definitive Collection (1995)
• Hooterization: A Retrospective (1996)
• Johnny B. - Best (1985-93) digital remastered
• Johnny B. (1997
• All You Zombies (1997)
• Simply the Best (1998)
• Both Sides Live (2008)
• Time Stand Still (2007)
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>>>>Diskografie 10 CC (Studio-, Live- und Best Of Alben)
• 10cc (1973)
• Sheet Music (1974)
• The Original Soundtrack (1975)
• 100cc: The Greatest Hits of 10cc (1975)
• How Dare You (1976)
• Deceptive Bends (1977)
• Live and Let Live (1977)
• Bloody Tourists (1978)
• Greatest Hits 1972-1978 (1979)
• Look Hear? (1980)
• Ten Out of 10 (1981)
• 10cc in Concert (1981)
• Windows in the Jungle (1983)
• Changing Faces - The Very Best of 10cc and Godley & Creme (1987)
• ...Meanwhile (1992)
• 10cc Alive (1993)
• Mirror Mirror (1995)
• King Biscuit Flower Hour (1996)
• The Very Best of 10cc (1979)
• Live (2000)
• Alive: The Classic Hits Tour (2002)
• Strawberry Bubblegum (2003)
• Greatest Hits ... And More (2006)
• The Best of 10cc Live (2007)
Andere Alben
• Space Hymns (1971)(als Studiomusiker für Ramases)
• Thinks: School Stinks (1972)(als Hotlegs)
• Tropical and Love Songs (1979)
• Best of 10cc (1980)
• The Collection (1987)
• A Decade of Hits (1990)
• Hits (1990)
• The Early Years (1993)
• Food For Thought (1993)
• The Singles (1998)
• Best of the Seventies (2000)
• Two From Ten (2001)
• Good News: An Introduction to 10cc (2001)
• Singles (2002)
• Best Of The Early Years (2002)
• Dressed to Kill (2002)
• 20th Century Masters: The Best of 10cc (2002)
• Ultimate Collection (2003)
• Complete UK Recordings 1972-1974 (2004)
• The Singles (2005)
• I’m Not in Love – Best (1975–1992) [Universal/Zounds, alle Titel digital remastered, CD-Text] (2006)
• UK Records Singles Collection (2007)
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>>>>Diskografie Mother's Finest
Alben
• Mother’s Finest (1973)
• Mother’s Finest (1976)
• Another Mother Further (1977)
• Mother Factor (1978)
• Live (1979)
• Iron Age (1981)
• One Mother to Another (1983)
• Looks Could Kill (1989)
• Subluxation, Live (1990)
• Black Radio Won’t Play This Record (199)
• Not a Bootleg (1998)
• Meta-Funk’n-Physical (2003)
• Mother’s Finest at Rockpalast 1978–2003 (2004, DVD)
• Live at Villa Berg – Right Here, Right Now (2006)
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