Freitag: ELA und MSG
Die aus Tübingen stammend Rocksängerin ELA, die vor ca. 5 Jahren Ihre Band gegründete hat seit dem mit den verschiedensten Künstlern zusammen gearbeitet. Ihre Debut-Single SKY, die 2003 erschien schaffte es auf Anhieb in die Top 20 der Single-Charts. Als logische Folge veröffentlichte ELA ihr erstes Album OUT OF MY UNIVERSE im Herbst 2004. Der Erfolg blieb nicht aus und auch die beiden Video-Clips routierten auf MTV, VIVA und Premiere-TV. ELA die alles andere ist als eine reine Studiomusikerin ist, beweist auch bei Ihren Live Gigs, die sie unter anderen mit Manfred Mann`s Earthband, Reamonn, Saga und anderen präsentierte, das sie auch ein toller Live Akt ist. Bobby Kimball von TOTO ist ein besonderer Fan von ELA geworden! Er bezeichnete Sie „........als beste Europäische Liveband“ die er in den letzten Jahren gesehen hat. !!!
MSG steht für Gitarren Rock performt vom Gott der Rockgitarre schlecht hin. Über Michael Schenker braucht man eigentlich nicht viel schreiben, denn wenn man erst mal anfängt, könnte man leicht Seiten füllen. Von 1969 bis 1973 und wieder 1979 spielte er mit seinem Bruder Rudolf Schenker in der erfolgreichsten Rockgruppe aus deutschenlanden, den Scorpions. Von 1973 bis 1979 zeichnete er sich für viele Hits der Britischen Rock Formation UFO verantwortlich. Nach dem er 1979 die Scorpions wieder verließ gründete er die MSG – die Michael Schenker Group! Diese änderte zwischen 1986 und 1993 durch die Beteiligung von Rocksängers Robin McAuley ihren Namen in McAuley/Schenker Group. Von 1993 bis 2002 arbeitet Michael Schenker wieder erfolgreich mit UFO. Seit 1996 veröffentlichte Michael Schenker in den USA weiterer Produktionen die zum Teil unter seinem Namen und zum Teil unter dem Bandnamen „MSG“, der jetzt wieder für „Michael Schenker Group“ steht. Bei den unter seinem Namen veröffentlichten Alben handelt es sich um reine Instrumentalalben.
Freitag: Rahel Fischer und Colour Rain
Rahel Fischer ist nicht nur Musikal Sängerin, Frontsängerin der Band "The Funk Groove Session" Backgroundsängerin der Schweizer Band Gölä, Schauspielerin, Tänzerin oder gelernte Gymnastiklehrerin. Sie ist einfach ein Multitalent. Zu bewundern war sie bereits in Stücken am Altonaer Theater wie der "Gina" oder in "Don Camillo und Peppone" und auch an anderen Theatern und in anderen beliebten Musikals. Auch im sehr erfolgreichen Queen Musikal „We will Rock you“!
Die 5 Jungs aus Thüringen gründeten Ihre Band „Colour Rain“ 2008 und veröffentlichten ein eigen produziertes Musikvideo anlässlich des MTV-Rookie bevor sie erste Auftritte hatten. Bei Nachwuchs Wettbewerben machten sie positiv auf sich Aufmerksam und belegten a.m Ende den 3. Platz. Am 3. Juli (ein Tag nach ihrem Auftritt beim Ratshausen Open Air) sind sie bereits wieder in Thüringen zum Landesfinale des "Local Vision Bandcontest“ 2010. Ihre Musik zeichnet sich aus durch einen Mix aus Popballaden und rockigen Gitarren Sounds, aus verschiedenen Musikrichtungen und Zeitabschnitten. Sehr Gefühlvoll, leidenschaftlich und ehrlich.
Samstag
Sailor
Wer kennt sie nicht die Top Hits der Band „Sailor“: A Glass of Champange und Girls, Girls, Girls. 1976 gelang Sailor mit A Glass of Champagne der internationale Durchbruch; die Single erreichte Platz 2 der britischen und Platz 3 der deutschen Charts. Darauf folgt noch im selben Jahr Girls Girls Girls, das Platz 2 der deutschen Charts und die Top Ten in Großbritannien erreichte. In Deutschland blieben diese beiden Songs die einzigen Top-Ten-Erfolge, nur Stiletto Heels, erreichte noch Platz 12 der Charts. Die 1977 erschienenen Songs One Drink Too Many und Down by the Docks, konnten sich in Deutschland noch in den Top 20 platzieren konnten. Die Trennung der Band erfolgte 1979. Zu Beginn der 90er Jahre feierten sie ein Comeback mit den Songs The Secretary und La Cumbia. Sie erreichten in Deutschland die Top 40. In den folgenden Jahren gab es immer wieder Besetzungwechsel. Seit 2009 gehen die drei Originalmitglieder Marsh, Pickett und Serpell mit dem neuen Sänger Nick Parvin wieder auf Tournee.
Middle of the Road
Den Durchbruch erlangte das Quartet 1970, nachdem sie von Schottland nach Italien gezogen waren und mit dem Soundtrack für den Sophia Loren Film „Die Frau des Priesters“, Chirpy Chirpy Cheep Cheepden internationalen Erfolg feierten. Weiter erfolgreiche Hits wie: Tweddle Dee, Tweedle Dum, Soley, Soley und Sacramento folgten. Noch immer tritt die Band mit Ihrer Lead Sängerin Sally Carr, die mit der unverwechselbaren Stimme, bei diversen Festivals und Konzerten auf. So auch in Ratshausen.
Sweet
SWEET hatten den Gig abgesagt!!!
Samstag
Boney M. feat. Liz Mitchell
Möchte man heute Boney M. für ein Auftritt buchen, so hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Formationen, die alle mit ehemaligen Bandmitgliedern Auftreten. Aber als „Die“ Boney M. Formation kann man ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, wohl Boney M. feat. Liz Mitchell bezeichnen. Von frank farian 1975 produziert begann die Erfolgsgeschichte des Quartets um Sängerin Liz Mitchel. Liz Mitchell die Stimme von Boney M. in den Anfängen und zu den erfolgreichsten Zeiten ist für mich Boney M. ohne wenn und aber. Boney M. hatten von 1976 bis 1979 insgesamt acht Nummer-Eins-Hits in Deutschland.
• Daddy Cool: 12 Wochen • Sunny: 2 Wochen • Ma Baker: 3 Wochen • Belfast: 4 Wochen • Rivers of Babylon: 17 Wochen • Rasputin: 1 Woche • Mary's Boy Child: 1 Woche • El Lute: 8 Wochen
Wobei Daddy Cool die meistverkaufte Single in Deutschland war. Noch heute Tourt Liz Mitchel erfolgreich durch die Welt. Ich freue ich auf diese fantastische Stimme mit den denn vielen Riesen Hits.
T. Rex The Music of Marc and Mickey
„Der Tyrannosaurus Rex auch »T. Rex« genannt ist zweifellos der bekannteste und eindrucksvollste Vertreter der Dinosaurier“. So beginnt ein Lexikoneintrag über dieses furchterregende Urzeit Monster. T Rex ist auch der Name der Band um ihren eindrucksvollen Frontmann Marc Bolan. Der die Band mit Sicherheit, während ihrer leider zu kurzen aktiven Zeit, mehr als alle anderen Mitglieder geprägt hat. Nur von 1970 bis zum Unfalltod Marc Bolan’s 1977 war die Band mit wechselndem Erfolg und in verschiedenen Besetzungen unterwegs. Alkohol und Drogen waren hier Ihre Begleiter. Aber was am wichtigsten ist, sind die bis heute geblieben, vielen, geilen Songs wie Ride a White Swan, Hot Love, Get It On und andere. 1997 fanden die ehemaligen T.-Rex-Musiker Mickey Finn und Jack Green und der Studio-Schlagzeuger Paul Fenton, sich zu einem Erinnerungskonzert für Marc Bolan zusammen. Vom Publikumserfolg motiviert, beschlossen die drei, T. Rex neu zu starten. Zunächst nannten sie die Band „T-Rex - The Band“, bald jedoch nannten sie sich publikumsträchtiger „Mickey Finn's T-Rex“. Die jetzige Band „T. Rex The Music of Marc and Mickey“ wird heute vom ehemaligen T. Rex Schlagzeuger Paul Fenton geleitet.
The Original Vioce of MANFRED MANN’S EARTHBAND by Chris Thompson
Die Stimme der legendären Manfred Mann’s Earth Band und des Alan Parson Projekts ist für mich DAS Highlight des Abends. Die Welthits wie “Blinded by the Light”, “Davy´s on the Road again” oder “Mighty Quinn” haben für immer einen Platz in der Spitze des Musikbusiness und gehören auch zu dem aktuellen Konzertprogramm. Chris Thompsen und Mads Eriksen mit seiner Band setzen Ihre Vorstellung von virtuoser, einfallsreicher von ehrlicher Rockmusik perfekt um. Wer sich über solange Zeit erfolgreich in einem Geschäft, in dem man auch schnell in Vergessenheit geraten kann, durchsetzt und verschiedene Generationen zu seinen Fans zählen kann, der hat es mehr als Verdient Headliner des Abends zu sein.
Der Bericht vom Festival
Das Highlight am Freitagabend war natürlich MSG – Rockgitarren Virtuose Michael Schenker mit seiner Band (u.a. Gary Barden und Whitesnake Bassist Neil Murray).
Und es war eine klasse Leistung die MSG auf der Bühne hinlegte. Hits wie „Armed and ready“, „Cry for the nations“, „Attack of the mad axeman“ und auch alte UFO Titel wie „Rock bottom“ und „Doctor Doctor“ gehörten zum Programm des Abends, der eigentlich mehr Zuschauer als die nur 500 Enthusiasten verdient gehabt hätte.
Eröffnet wurde der Abend von der Schweizer Musical Sängerin Rahel Fischer, bekannt aus dem Queen Musical „We will rock you“. Ein toller Beginn mit einer tollen Künstlerin, die nicht nur ein optischer Hingucker mit einer fantastischen Stimme ist, sondern auch sehr natürlich und sympathisch.
Colour Rain, die Band aus Thüringen folgten mit einem guten Auftritt der Lust auf mehr machte. Der Mix aus Popballaden und rockigen Gitarrensound kam beim Publikum sehr gut an. Von Colour Rain wird man wohl noch mehr hören!
Auch Ela die Extra für das Ratshausen Open Air die Arbeiten an ihrem neuen Album unterbrochen hat, gefiel mir sehr gut. Gewohnt souverän konnte man wieder mal sehen das Ela alles andere als eine reine Studiomusikerin ist, sonder auch ein erfrischender Liveact.
Samstag
Ein Knaller war zu Beginn des Nachmittags natürlich der grandiose Sieg der Deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika, den ca. 1500 Festivalbesucher vor der eigens dafür aufgebauten Großleinwand verfolgt haben. Die Stimmung nach dem Sieg übertrug sich dann auch auf das mit 4000 Besuchern gut gefüllte Festival das von der englischen Band Sailor mit „Don’t cry for me Argentina“ eröffnet wurde. Konnten die Jungs von Sailor den Schmerz der Niederlage (Deutschland – England war ja nur knapp eine Woche her.) doch noch gut nachempfinden. Trotzdem ließen sie keine Traurigkeit aufkommen und spielten alle ihre großen Hits, begleitet von einer sehr unterhaltsamen Bühnenshow.
Middel of the Road sprangen bei Ihrem Energiereichen Auftritt auf den gute Laune Zug auf und konnten mit „Chirpy Chirpy Cheep Cheep“ , „Sacramento“ , „Soley Soley“ und anderen ihrer Hits die gute Stimmung noch mehr anheizen.
Eine kleine Enttäuschung war für mich Boney M.! Nicht Liz Mitchell sondern die ehemalige Boney M. Sängerin Marcia Barret kam auf die Bühne. Die Musik aus der Konservendose mit einer Stimmlich nicht überzeugenden Marcia Barret, die zwischen den Songs gerne ein bisschen plauderte, was sich als Stimmungskiller erwies. Nur gut das jeder alle Songs mitsingen konnte und das die zwei gutaussehende Background Sängerinnen dabei waren. So kam Boney M. noch zu einem befriedigenden Auftritt.
T-Rex rockte dann wie zu erwarten im gewohnten Sound über die Bühne. Hits wie „Jeepster“, „Hot love“ und „Ride a white swan“ ließen das Publikum wieder abrocken. Eine wirklich gelungene Performance.
Als Highlight des Abends erwies sich für wahr Chris Thompson, der mit „Davys on the Road again“ seinen Gig begann und sich ebenfalls freute das Deutschland „die Sch…. aus Argentinien gekickt“ hat. „Mighty Quinn“, „ You’re the voice“ und andere Songs präsentierten Chris Thompson und seine Band mit einer Power die nicht nur mich, sondern auch das ganze Publikum überzeugte und die krankheitsbedingte Absage von „The Sweet“ verschmerzen lies.
Ein Dank an die Veranstalter Willi Wrede und Andreas Löffelad von Rom Musik, die nicht nur ein klasse Festival auf die Beine gestellt haben, sondern auch noch einem „guten Draht“ zum Wettergott zu haben scheinen. Es fing erst eine halbe Stunde nach Festival Ende an zu regnen.

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>>>>>>Das Ratshausen Open Air 2010 vom 2.-3.6.2010, wartet auch bei seiner 2. Ausgabe in diesem Jahr wieder mit einer weiten Bandbreite an Musikstielen auf, so das fast für jeden etwas dabei sein dürfte.
Am Freitag, den Tag der Rock Fans, geben sich Ela, Rahel Fischer, Colour Rain und MSG die Michael Schenker Group die Ehre.
Der Samstag beginnt mit Sailor gefolgt von Middle of the Road, The Sweet, Boney M feat. Liz Taylor, T-Rex und Chris Thompson, der Stimme von Manfred Mann’s Earthband.
Aber nicht genug der vielen tollen Akts, auch die Fussball Fans sollen auf Ihre Kosten kommen. Willi Wrede vom Veranstalter „Rom- Music“ plant auch public viewing an verschieden Locations. Also Herz was willst Du mehr???
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>>>>>>ratshausen-open-air - zeitplan
Nicht zu vergessen sei das grandiose Fußballspiel der deutschen Mannschaft gegen Argentinien!!
hier sind

und natürlich auch noch
FOTOS vom Publikum während des Festivals







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