DORO
Fulminanter Abschluss DORO's "Fear No Evil"-Tour
Zum
Abschluss der "Fear No Evil"-Welttournee hat Doro Pesch noch einmal
einige musikalische Freunde eingeladen, um unter dem Motto "Noisegate
Christmas Metal" einen gebührenden Tourabschluss, aber auch mit
Freunden und treuen Fans ein metallisches Vorweihnachtsfest zu feiern.
Am Samstag, 19. Dezember, ab 16 Uhr, geben dafür DORO, GRAVE DIGGER,
KRYPTERIA, SALTATIO MORTIS, INGRIMM und SISTER SIN ihre akustische
Visitenkarte in der Neuen Stadthalle Langen ab.
Die Düsseldorferin Doro Pesch und ihre amerikanischen Musiker haben dafür ein spezielles "Best Of"-Programm ihrer 25-jährigen Karriere gestrickt. Darin sind auch einige musikalische Überraschungen mit Gästen geplant, die an diesem Abend sogar Live-Premiere feiern. So darf man sich bestimmt auf ein Duett mit KRYPERTIA-Sängerin Ji-In Cho freuen, die an der Hymne "Celebrate" vom aktuellen Album beteiligt war, oder auch mit SALTATIO MORTIS, für deren Song "Salome" vom aktuellen Werk "Wer Wind sät" hat Frau Pesch ein paar Gesangsbeiträge abgeliefert. Ein fulminanter Abschluss der Gastspielreise von DORO, die einmal mehr unter Beweis gestellt hat, dass sie zu Recht das weibliche Aushängeschild der deutschen Metalszene ist. www.doropesch.com
Die Rückkehr der "Pommesgabel" Nach dem Andernach Summers End Open Air mit UDO und Gotthard wo ich DORO zuletzt gesehen hatte, war wieder mal True Metal angesagt. Wenn man den Begriff "True Metal" meint, kann man auch DORO sagen. Niemand in der deutschen Metalszene verkörpert dermaßen den Lifestyle des Metal als DORO. Seit 26 Jahren auf der Bühne und kein bisschen ruhiger. Mit einer fetten Erkältung und der Ansage: Wir wollten den Gig nicht ausfallen lassen und machen so lange es geht! Und es ging! Man merkte zwar ein wenig das die Stimme rauer war als gewöhnlich aber das machte rein gar nichts. Vom ersten Song an war True Metal Party angesagt und DORO zelebrierte das gesamte Paket was der Metal zu bieten hat: Pommesgabel, wehende Haare, markige Sprüche und die geballte Faust zum Himmel: Metal Queen, here i am. Es ist eine Freude DORO bei ihren Gigs zu sehen und sie hat anscheinend immer noch den selben Spaß an der Sache und das seit Jahren. Klasse Jahres und Tourabschluss!
Einziges Manko bei der gesamten Veranstaltung war nur eins. Warum war die Halle nicht voll bis unters Dach? Zwar gut gefüllt, aber da hätten noch locker mehr reingepasst. Für den Preis einen solch guten und abwechslungsreichen Konzert-Abend muss mir mal wer zeigen!? Besonders die Mischung der unterschiedlichen Bands war eher ungewöhnlich aber nicht schlecht. So war zumindest für Abwechslung gesorgt und auch die Reihenfolge des Billings war gut gewählt. Weiter so!
GRAVE DIGGER
Ein weiteres deutsches
Metalflaggschiff erwartet das Publikum mit GRAVE DIGGER, deren letztes
Album "The Ballad Of Hangmen" sogar die Charts stürmen konnte. Die Band
um Sänger Chris Boltendahl steht für klassisch teutonischen und immer
zuverlässigen Heavy Metal, dem die Band bereits seit mehr als
fünfundzwanzig Jahren treu geblieben ist. Aktuell hat man sich von
Gitarrist Manni Schmidt getrennt und vorübergehend mit DOMAIN-Gitarrist
Axel Ritt verstärkt. Doch auch diese kurzfristige Umbesetzung wirft
GRAVE DIGGER nicht aus der Bahn und sie versprechen dem Langener
Publikum eine höllische Fahrt quer durch ihre Bandgeschichte. Ein
Leckerbissen für alle Fans. www.grave-digger-clan.com
Mit den Jungs standen neben DORO noch weitere alte Recken der deutschen Metal Szene auf der Bühne. Ohne wenn und aber wurde den begeisterten Anwesenden der Metal um die Ohren gehauen. Klar, straight, konsequent! Allerdings hatte ich etwas mehr erwartet. Die Bühne war sehr knapp gehalten und nach vorne gezogen. Showtechnisch gab es da eher wenig zu sehen, aber die meisten wollten ja auch was hören, und davon gab es genug.
SALTATIO MORTIS
SALTATIO MORTIS haben gerade eine viel umjubelte und fast komplett ausverkaufte Hallentournee hinter sich. Ihre letzte Scheibe "Wer Wind Sät" ist in die Top-20 der deutschen Albumcharts eingestiegen und unterstreicht den Stellenwert der Band in der hiesigen Mittelalterrockszene. SALTATIO MORTIS sind an diesem Abend auf jeden Fall die musikalischen Exoten. www.saltatio-mortis.com
Neben Ingramm die zweite Mittelalterband. Hier war der Showfaktor schon wesendlich höher. Ein äußerst agiler Sänger mit einer richtig guten Show. Mittelalter Metal und dann auch noch mit deutschen Texten, ist ja nicht gerade meine Welt, aber Freunde dieser Art von Musik sind hier wirklich gut aufgehoben. Tolle Truppe, mit viel Spaß bei der Sache und gut für Ohr und Auge. Schon interessant die ganze Geschichte, vor allem wegen der Instrumente. Also Freunde, in die alten Kutten geworfen und ab auf den Mittelaltermarkt. Die Musikanten sind im Ort.
KRYPTERIA
Mit den deutschen Bombast-Gothic-Metallern von KRYPTERIA hat sich auch ein ganz heißer Newcomeract in das Billing geschlichen. Ihre gerade erschienene zweite Scheibe "My Fatal Kiss" wurde von der Presse hoch gelobt. Diese Vorschusslorbeeren gilt es nun von Sängerin Ji-In Cho und ihren Männern auch auf den Bühnen der Republik zu bestätigen. Ein ganz heißer Farbtupfer an diesem Abend. www.krypetria.de
Das Highlight des Abends (abgesehen von Doro)! Ich hatte im Vorfeld nur mal kurz in die Musik reingehört und sie mit der Bemerkung: Operngedudel einfach ignoriert. Das war wohl ein Fehler! Mit Nightwish und Tarja solo war für mich der Markt eigentlich gesättigt, da mich diese hohen Opernstimmen einfach ab dem dritten Song nerven. Aus diesem Grund habe ich mich mit Krypteria nicht weiter beschäftigt, weder mit der Musik, noch mit der Band. Die Sängerin macht auf der Bühne schon mal mehr als eine gute Figur und der Drummer, wie der Rest der Band haben auch einiges auf dem Kasten. Diese "Kleine" hat eine super Stimme, sieht lecker aus und macht eine geile Show. Ich musste mich echt beherrschen nicht alle Speicherkarten zu verbraten. Neben DORO, die beste Band am Abend, da passte einfach alles.
SISTER SIN
Brennen wird die Hütte definitiv beim Auftritt der Schweden SISTER SIN. Gerade haben die Metal-Punk-Rocker ihr aktuelles Album "Switchblade Serenade" veröffentlicht und machen nun die europäischen Konzerthallen unsicher. Ihre energiegeladene Perfomance lässt den Schweiß von der Decke regnen und dürfte für reichlich Bewegung im Publikum sorgen. Frontfrau Liv wird darüber hinaus in gesanglicher und optischer Hinsicht für einiges an Gesprächstoff sorgen. Hochexplosiv! www.sistersin.com
Sister Sin: Der Wahnsinn! Die harten Damen kommen anscheinend alle aus Schweden. Nach Crucified Barbara der nächste schwedische Damentritt in den Allerwertesten. In Skandinavien sieht die Metalszene doch etwas anders aus. Wild und heavy, besonders in der Damenwelt geht auf der Bühne doch ein etwas rauerer Ton ab. Mir gefällt´s, mehr davon. Mit einem Intro von Judas Priest anzufangen sagte eigentlich alles: Heavy Metal! Die Sängerin ist ja mal echt, naja, "zierlich" aber ein Vulkan auf der Bühne. Aggressive Stimme, volles Programm und am Toben das der Arzt kommt. Der kleine Basser (die meisten Schweden die ich kenne sind alle recht klein) war ebenfalls recht quirlig drauf und erinnerte mich die ganze Zeit an den neuen Joker aus Batman. Nach den ersten Bands war die Truppe mal der amtliche Weckruf des Abends. Ich muss mir mal die CD´s besorgen. Ach und was war wohl Thema des Abends in der Männerwelt?! Also Jungs, der Frontfrau immer schön in die Augen schauen, gelle!
WARM UP
Im so genannten Vorprogramm sorgen die Niedersachsen CAST IN SILENCE (www.castinsilence.de), die Regensburger Folk Rocker INGRIMM (www.ingrimm.com) und DEAD MEANS NOTHING (www.myspace.com/deadmeansnothing) für musikalische Abwechslung und die richtige Betriebstemperatur.
Zum Einstieg des Abends gab es ein Warm Up mit den ersten Bands. Nichts spektakuläres, aber auch nicht schlecht. Ich kannte weder die Bands bzw. Namen und Musikalisch war das schon die etwas härtere Gangart. Fürs erste Headbangen und Abrocken reichte es aber völlig aus.
Nach den ersten Bands kam mit Ingrimm nun eine Mittelalter Kapelle auf die Bühne. Ähnlich wie bei Saltatio Mortis, doch etwas anders ausgerichtet. Musikalisch war soweit alles im ordentlichen Bereich und zwischendurch wurde noch schnell eine Dame aus dem Publikum auf die Bühne geschleppt und ab ging die Post. Es ist schon irgendwie seltsam, wenn die Jungs da in ihrem Outfit auf der Bühne stehen. Erinnert mich immer an Herr der Ringe. Liegt wohl daran das ich eher mit dem klassischem Heavy Metal in schwarzem Leder und Nieten aufgewachsen bin. Die Mischung der Bands war schon recht Spannend an dem Abend. Cool.
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NOISEGATE CHRISTMAS METAL

Erwähnenswert wäre in diesem Zusammenhang auch der fanfreundliche Eintrittspreis von 24,65 € (inkl. Gebühren) im Vorverkauf. Keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Konzertszene.
"Den Veranstaltern von "Noisegate Productions" und uns war es sehr wichtig, dass wir den Eintrittspreis so niedrig wie möglich halten können", freut sich Christian Staubach vom Fachdienst Kultur und Sport.

"Natürlich gebührt der Dank auch Doro Pesch, die diesen Schritt tatkräftig mit unterstützt. Damit wollen wir ganz klar ein Zeichen gegen die horrenden Eintrittspreise in der heutigen Zeit setzen."
Weitere Informationen unter:
Die Tages- und Abendkasse öffnet am 19.12. ab 15 Uhr, Tel.: 06103 203-435
Eintritt: 24,65 EUR
Weitere Informationen unter 06103 203-431
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