HammerfalL www.hammerfall.net
Ursprünglich wurde Hammerfall 1993 als Projekt von Oscar Dronjak und In-Flames-Gitarrist Jesper Strömblad gegründet. 1996 nahm Hammerfall am schwedischen Bandwettbewerb Rockslaget („Rock-Schlacht“) teil und erreichte dort in der landesweiten Ausscheidung das Halbfinale. Während des Wettbewerbs wurde Sänger Mikael Stanne durch Joacim Cans ersetzt.
Im selben Jahr arbeitete die Band für kurze Zeit mit dem niederländischen Label Vic Records zusammen und veröffentlichten in den Niederlanden ihr Debütalbum „Glory to the Brave“. Anfang des Jahres 1997 unterschrieb Hammerfall schließlich einen Vertrag mit dem deutschen Label Nuclear Blast über die europaweite Veröffentlichung des Albums. „Glory to the Brave“ löste europaweit einen neuen Heavy-Metal-Boom aus, nachdem im Laufe der 1990er Jahre der traditionelle Heavy Metal von vielen im Zuge der Grunge-Welle und nachfolgender neuerer Rockmusikstile für »tot« erklärt wurde. Gitarrist Stefan Elmgren verließ Anfang April 2008 die Band, um als Pilot arbeiten zu können. Zum Nachfolger wurde Pontus Norgren, der dafür seine Tätigkeit bei "The Poodles" aufgab. Das neue Album No Sacrifice, No Victory erschien am 20. Februar 2009 und verzeichnete den bis dahin für die Band höchsten Neueinstieg in den deutschen Charts.
Na da lass ich mir doch mal Power-Metal-Mäßig die Ohren freischaufeln.
Bevor das allerdings passieren konnte musste die Bühne erst umgebaut werden. Da wurde ein Podest aufgebaut, Rampen und Treppen aus Metalplatten und sogar zusätzliche Vorhänge an den Seiten der Bühne wurden noch platziert. Nach einer gefüllten Ewigkeit ging es dann auch endlich los. Mit einem recht coolen Intro starteten Hammerfall um seinen Schwedenhammer auf das deutsche Publikum niederzuschmettern. Die Bühne sah schon recht gewaltig aus, und das Logo, welches noch mit Feuer hinterlegt war, prangte hoch im, sagen wir mal, "Norden". Das Ganze hätte eine fette Show werden können, wäre da nicht plötzlich der Abbruch der Show gewesen. Nach den ersten 5 oder 6 Songs. ich war gerade vom Fotograben nach hinten in de Halle gewandert um mir mal die Bühne von weitem zu geben. Da tönte es plötzlich aus den Boxen in etwa: "We want you to give the best show, but nothing is working. We´ve got so many technical problems, so give us 5 minutes to fix it" und die Jungs verschwanden von der Bühne. Was immer da los war, es reichte um den Gig zu unterbrechen und nach einer Weile wieder fortzusetzen. Mir ist zwar nichts aufgefallen, aber ich stand ja auch nicht auf der Bühne. Jedenfalls reichte die Unterbrechung einigen Leuten, die dann nach und nach die Halle verließen..
Das war aber auch die einzige Panne an dem Festival, die erwähnenswert wäre, mal abgesehen vom Catering. Warum die in der Halle nicht in der Lage sind, zügig die Massen mit Getränken und Essen zu bedienen wird mir auf immer ein Rätsel bleiben. So viel Gemütlichkeit sieht man selten hinter einer Theke.
Fazit, trotz der Panne ein gelungenes Festival. Bis zum nächsten Jahr. Hoffentlich.
Edguy www.edguy.net
Edguy wurde 1992 von den damals 14-jährigen Schülern Tobias Sammet, Jens Ludwig, Dirk Sauer und Dominik Storch als Coverband gegründet. Der Name soll eine Anspielung auf einen ihrer Lehrer sein. Da sie zunächst keinen Bassisten hatten, spielte Sammet die Bassteile auf dem Keyboard, bis 1998 Tobias Exxel zu der Band stieß. 1999 übernahm Felix Bohnke das Schlagzeug von Storch.
Nach zwei eigenen Demos und einem ersten Album (Savage Poetry), welches nicht kommerziell vermarktet wurde, erhielten sie 1995 einen Plattenvertrag bei AFM Records. Ihr offizielles Debütwerk, Kingdom of Madness, war nur mäßig erfolgreich, doch mit Vain Glory Opera gelang 1998 der Durchbruch. Nach zwei weiteren Studioalben (Theater of Salvation und Mandrake) und dem Livealbum Burning Down the Opera wechselten sie 2004 zum deutschen Label Nuclear Blast. In der Zwischenzeit hatten sie im Jahre 2000 auch Savage Poetry aufgrund großer Nachfrage der Fans als The Savage Poetry neu eingespielt (mitunter wurden einige Änderungen vorgenommen) und veröffentlicht. 2007 spielten sie als Vorgruppe von Aerosmith und den Scorpions.
Obwohl ich eine Menge CD´s von den Jungs mein Eigen nenne, ist die Truppe, live, völlig an mir vorbeigegangen. Warum? Keine Ahnung hat sich nie ergeben. Die Shows sollen aber immer super gewesen sein!
Jetzt kam für mich der Höhepunkt des Abends: Edguy, endlich mal live. Mit einem kleinen aber gelungenem Bühnenaufbau, der auch recht schnell über die Bühne ging, hatten die Jungs eine tolle Show im Rücken. Mit einem fulminanten Start ging es dann auch schon los und Edguy legten ein Best Of Programm hin was vom ersten bis zum letzten Song die Begeisterung bei den Fans auf einem hohen Level hielt. Auch hier merkte man klar das die Truppe ständig auf irgendwelchen Bühnen steht. Super Show, super Performance und ein begeistertes Publikum. Hier hätte der Abend mit einer längeren Show auch enden können und alles wäre perfekt gewesen. Aber: da war ja noch was.
U.D.O. www.udo-online.de
Was soll ich noch groß schreiben?! Udo habe ich innerhalb von 14 Tagen drei Mal gesehen! Ich gehe mal schwer davon aus, dass es wieder ein typisches gutes U.D.O. Konzert geben wird. Also einfach auf folgende Berichte klicken. Da gibt es Fotos und mehr von U.D.O. : UDO and Human Zoo und Summers End Open Air
Was neues bei UDO oder doch das Altbewährte? Was für eine Frage! Natürlich gab es UDO at its Best. Unglaublich was die alten Recken da immer wieder auf die Bühne zaubern. Jetzt war die Halle aber richtig voll und tobte bis unters Dach. Wie der Mann die Massen im Griff hat, Wahnsinn! Ein Klassiker nach dem Andern und dazwischen Songs vom aktuellen Album. Eine perfekte Mischung für den Abend. Die fordernte Zugabe, die nicht folgte und mit Pfiffen bedacht wurde, zeigte wie begeistert die Menge mit dem Gig war. Aber da sollten ja noch zwei Größen am Start sein.
PINK CREAM 69 www.pinkcream69.com
Natürlich hatte ich die Jungs auch schon öfters vor der Kamera und persönlich kenn ich auch den David und Dennis. Daher hier die Links zu den Berichten und Fotos: Pink Cream 69, Dezperadoz, Pussy Sisster , Pink Cream 69 , Bang Your Head!!! 2009 und Das Fest mit PC69 Die Jungs geben immer eine gute Show und langweilig wird es mit ihnen auch nie.
So auch diesmal. Da stehen halt gestandene Profis seit Jahren auf der Bühne, die immer noch ihren Spaß an der Sache haben und lieferten wie gewohnt eine ordentliche Show ab. Mit David am Mirco kann auch nicht viel schief gehen, da er immer die Menge gut im Griff hat. Auch hier war die Halle weiterhin gut gefüllt und die Stimmung immer noch sehr gut. Pink Cream sind immer eine Bank auf der Bühne.
RAGE www.rage-on.de
Die Band besteht seit 25 Jahren. Kreativer Kopf der Band ist Sänger und Bassist Peter "Peavy" Wagner, das einzige verbleibende Gründungsmitglied. Bei über 80% der veröffentlichten Songs war er für Komposition und Textdichtung (mit-)verantwortlich. Zu den bekannteren der Ex-Mitglieder zählen der heutige Grave-Digger-Gitarrist Manni Schmidt und Stratovarius-Schlagzeuger Jörg Michael. Die Band wurde 1984 von Sänger und Bassist Peter Wagner unter dem Namen Avenger gegründet. Im Jahr 1986 musste die Gruppe umbenannt werden, da es in Großbritannien bereits eine gleichnamige Band gab. Eigentlich wurde "Furious Rage" als neuer Bandname ausgewählt, doch strich die neue Plattenfirma Noise Records im Zuge der Veröffentlichung des 1986er Albums Reign of Fear das Wort "furious" kurzerhand eigenmächtig aus dem Bandnamen. Der Bandname "Rage" blieb seitdem bestehen.
Nach dem nationalen Durchbruch mit ihrem 1988er Album Perfect Man gelang der Band 1992 mit dem Album Trapped! auch der internationale Durchbruch – vor allem in Japan, wo Rage im selben Jahr zum ersten Mal auf Tour gingen. Im Dezember 2006 gab Rage den Ausstieg von Mike Terrana bekannt, der zu Masterplan wechselte. Er wurde am 1. Januar 2007 durch André Hilgers von Axxis ersetzt. Seinen Einstand feierte er auf dem Wacken Open Air. Im Jahr 2008 erschien das Album Carved In Stone. Nachdem Rage bereits Anfang 2008 in der Fernsehshow TV Total zu Gast war, vertraten die Mitglieder im Februar 2009 das Bundesland Nordrhein-Westfalen beim Bundesvision Song Contest, wo sie mit dem Song Gib dich nie auf den 3. Platz belegen konnten.
Tja, ich glaube da haben wir eine Premiere: Ich habe die Jungs noch nie Live gesehen, allerdings bin ich mir nicht sicher ob ich die in den 90ern mal mit Motörhead und Saxon gesehen habe?! ich lass mich überraschen.
Überraschung: Nach den Pussys war die Halle plötzlich ziemlich voll geworden und Rage zeigt mal kurz wo in Deutschland so der Westfalen-Metal geschmiedet wird. Die Drei fackelten nicht lange und hauten dem begeisterten Publikum den Metal nur so um die Ohren. Schnell, laut, aggressiv und mitten vor den Kopf! Die hätten auch noch eine halbe Stunde länger spielen können, den die Stimmung war echt super.
PUSSY SISSTER www.pussy-sisster.de
Bekannt durch die Sendungen "Goodbye Deutschland" auf RTL - VOX. Pussy Sisster die 2002 von Alex Nad, Wolfgang Schwechheimer und Chris Nad gegründet wurden haben sich seit Bandgründung das Ziel gesetzt den Weg nach Oben zu gehen. Nach einigen Mitgliederveränderungen und vielen Konzerten fanden Sie dann Mitte 2008 ihr letztes lang gesuchtes Puzzleteil mit Schlagzeuger Vital Roxx und Gitarrist Marc O. Im August 2005 haben Sie ihr erstes Demoalbum "Sleazy Things" aufgenommen. Das gleichnamige Lied Sleazy Things kam auf die Hollywood Hairspray 6 (Perris Records/USA) und auf die Hitpack New Rock Vol.3 (EMG-Music/Edel). Der Song Broken Man auf die Dead Famous Vol.6 (Astral Records/Australien) und war 5 Wochen auf Platz 4 der australischen Indie Charts. Auch der Song Over the Top war in Texas 4 Wochen in den Rockcharts auf Platz 2. Der Song Vampires of Death ist auf Deutschlands grösstem Promosampler von Titus und war 2 Wochen auf Platz 1 in den Indie Radiocharts in Texas. Im Februar 2007 nahmen Sie die von David Readman (Pink Cream 69) produzierte EP "Hot like Hell" auf und gingen damit im März 4 Wochen auf England-Tour. Im März 2008 kam das neue Album "City of Angels" und Pussy Sisster war vom 19.März - 9.April auf USA Tour. Im September unterschrieb die Band einen Labeldeal bei SPAT!Records in Nashville/USA und pendeln seitdem zwischen den USA und Deutschland um Rockliebhaber zu begeistern. Die Band spielte mittlerweile schon als Vorband von Oomph, Stephen Pearcy (Ratt), Gilby Clark (Guns´n Roses), The Quireboys, Y&T, Adam Bomb,The SWEET usw.
Auch die Jungs hatte ich schon vor der Linse. Weitere Berichte und Fotos gibt es hier: Pink Cream 69, Dezperadoz, Pussy Sisster und PUSSY SISSTER
Um 17.00 Uhr ging der Spaß dann mit den Pussys los. Wie erwartet war die Halle noch nicht richtig gefüllt, was den Jungs aber anscheinend völlig egal war. Poser wo seit ihr? Die Jungs legten los als wären die wilden 80er noch nicht zu Ende. Ein gut aufgelegte Truppe zeigt eine runde halbe Stunde lang wo der Poser-Hammer so lang geht und für den Einstieg war das schon mal ganz ordentlich.
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Knock Out Festival
Nach dem erfolgreichen Debüt in der Karlsruher Schwarzwaldhalle vor drei Jahren (unter anderen mit SAXON und SAGA), dem zweiten Jahrgang im letzten Jahr (in der Europahalle in Karlsruhe stellten sich WITHIN TEMPTATION, HELLOWEEN, PARADISE LOST, GAMMA RAY, AXXIS und EPICA dem begeisterten Publikum vor) wird beim KNOCK OUT FESTIVAL die dritte Runde eingeläutet.
Am 12.12.2009 werden in der Europahalle in der Badischen Metropole einige große Namen der internationalen Heavy Metal Welt ein Hard Rock/Heavy Metal Feuerwerk zünden.
Nach ihren sensationellen, nahezu ausverkauften Hallentourneen werden sich die Hard ´n´ Heavy-Größen EDGUY (aktuelles Studioalbum „Tinnitus Sanctus“, aktuelle DVD „Fucking With Fire“) und HAMMERFALL (aktuelles Top 10-Album „No Sacrifice, No Victory“) die Headliner-Positionteilen.
Ebenfalls mit dabei die deutsche Heavy Metal-Legende U.D.O. (das neue Album „Dominator“ erscheint Ende August) um die langjährigen ACCEPT-Mitglieder Udo Dirkschneider und Stefan Kaufmann, die auch ACCEPT-Fans der ersten Stunde die Vollbedienung geben werden.
Nach ihrem umjubelten Jubiläumskonzert in der Festhalle Karlsruhe-Durlach werden PINK CREAM 69 in diesem Jahr ein zweites Mal live in Karlsruhe zu erleben sein. Die Hard Rock-Legende aus Karlsruhe ist als letzte Band für das diesjährige Festival bestätigt worden. Frisch im Gepäck wird sie dabei die Doppel-DVD mit dem Arbeitstitel „The Past & The Present“ haben sowie das Livealbum „Live In Karlsruhe“.
Die Ruhrpöttler RAGE kommen im 25ten Jubiläumsjahr ihrer Karriere nach ihrem großen Erfolg bei Stefan Raabs „Bundesvision Song Contest“ ebenfalls wieder in die Fächerstadt.
Eröffnen werden den bunten Reigen PUSSY SISSTER aus Waghäusel, die zuletzt bei „Goodbye Deutschland – die Auswanderer" auf VOX für Furore sorgten.
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Veranstalter:
BOTTOMROW PROMOTION (www.bottomrow.com)
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