30. TECHNO-CLASSICA ESSEN 2018 - die Weltmesse der Automobil-Leidenschaft

Vom 21. bis 25. März 2018 veranstaltet die S.I.H.A. zum 30. Mal mit der Techno-Classica Essen die erfolgreichste und besucherstärkste Klassik-Messe der Welt. Im Februar 1989 als erster großer deutscher Auto-Salon für Oldtimer, Liebhaber- und Sammlerfahrzeuge veranstaltet, war und ist sie oft kopiertes, aber nie erreichtes Vorbild für viele andere Veranstaltungen dieser Art. Mit regelmäßigen Modellpflege-Maßnahmen hat sie ihre Vorreiter-Rolle gehalten und sogar noch ausgebaut – und ist dennoch das unerreichte Original geblieben. Ihr Erfolgsrezept: Stets das Neueste aus der internationalen Szene als Auslese des Besten aus allen Gebieten des Klassik-Hobbys den Besuchern zu präsentieren.

In der 30. Auflage zementiert die Techno-Classica Essen mit mehr als 1.250 Ausstellern aus über 30 Nationen erneut ihre Bedeutung als Nummer 1 der internationalen Oldtimer- und Sammlerfahrzeuge-Messen und bietet ein umfassendes Bild der internationalen Klassik-Szene. Auch die wichtigen internationalen Auto-Hersteller nutzen die Strahlkraft der automobilen Weltleitmesse: Mehr als 20 Automobilmarken präsentieren auf ihren Werksständen auserlesene Exponate, die zum großen Teil exklusiv auf der Techno-Classica Essen zu sehen sind. Sie machen die automobile Weltleitmesse zum größten Historien-Forum der internationalen Automobilindustrie und demonstrieren mit ihren meist spektakulären Auftritten, welchen Stellenwert sie der Klassik-Weltmesse beimessen.

Einige Hersteller hüllen sich bis kurz vor der Eröffnung der Techno-Classica Essen in Schweigen und behandeln ihre Auftritte wie Staatsgeheimnisse – doch gibt es bereits erste Vorab-Informationen. Sie finden die derzeit verfügbaren Informationen im Kasten „Die Automobilhersteller bei der Techno-Classica Essen 2018“. Die Klassik-Enthusiasten wissen das Engagement der Industrie im Zusammenspiel mit den anderen Attraktionen der Techno-Classica Essen zu schätzen: 2017 strömten mehr als 185.000 Besucher aus über 40 Nationen in die voll belegten 20 Messehallen am Essener Grugapark. Und auch die Aussteller wissen: Bei der Techno-Classica Essen spielen sie in der Champions League.

Zur Jubiläums-Ausstellung bietet der Veranstalter eine Sonderschau der Weltklasse: Anlässlich des 95-jährigen Bestehens der 24 Stunden von Le Mans präsentiert die S.I.H.A. in Halle 6, im Mittelpunkt der Klassik-Weltmesse, eine Sonderausstellung mit Rennwagen, die selbst bei ausgesprochenen Connaisseurs unter den Klassiker-Kennern als automobilhistorische Leckerbissen gelten: Sieben Ikonen des Langstrecken-Klassikers ab den 1960er Jahren werden am Palais de l’Automobile zu bewundern sein.

Auch für Einsteiger in die Klassik-Szene bietet die Techno-Classica Essen attraktive Angebote: Mehr als 30 Prozent der zum Kauf angebotenen Automobile sind erschwingliche „plug and play“-Youngtimer. Die insgesamt mehr als 2.700 offerierten Klassiker, Sammler- und Liebhaberfahrzeuge, Youngtimer und Prestige-Automobile machen die Techno-Classica im Frühjahr 2018 wieder zum weltgrößten Klassiker-Handelsplatz – die Crème de la Crème der internationalen Klassik-Händler gibt sich hier ein Stelldichein mit Anbietern von Gebrauchsklassikern und privaten Verkäufern. Letztere sind vor allem auf den vier Freigeländen zu finden.

Für die mehr als 200 ausstellenden Klassiker-Clubs und -Interessengemeinschaften gilt die Techno-Classica Essen jährlich als die wichtigste Klassik-Messe des Jahres: Die Ehrenamtlichen machen sie zu einem der weltgrößten Club-Treffs der Old- und Youngtimer-Szene und spiegeln mit ihrem Engagement die Vielfalt der internationalen Oldtimer- und Klassik-Szene wider. Um die Clubs zu Höchstleistungen anzustacheln, veranstaltet die Techno-Classica Essen auch in diesem Jahr wieder den Club Grand Prix: Eine Jury aus Club-Aktiven wählt besonders kreativ gestaltete Stände aus, die mit Pokalen und attraktiven Geldpreisen für die Clubkasse gewürdigt werden. Die Clubs sind einer der wichtigen Eckpfeiler der Klassik-Weltmesse und sorgen mit ihren oft erstaunlich aufwendig gestalteten Ständen für spannendes Infotainment.

Ergänzt werden die Club-Auftritte durch die qualitativ und quantitativ hervorragenden Angebote von Top-Restauratoren, Zulieferer-Betrieben, Autoliteratur-Anbietern, Ersatzteilhändlern, Accessoires-Verkäufern, Uhren- und Technik-Händlern, Künstlern und Galeristen, Verlagen und nicht zuletzt Automodell-Anbietern. Denn die Techno-Classica Essen ist die Messe mit dem größten Erfolgspotential. Die Folge: Die Fachhändler – wie auch die Besucher – kommen nicht nur aus ganz Europa, sondern auch aus Übersee. So präsentieren unter anderem auch Aussteller aus Nord- und Südamerika und in den letzten Jahren auch zunehmend aus Fernost ihr Angebot. Die Techno-Classica Essen ist mit ihrem großen Anteil an Anbietern und Besuchern aus aller Welt die Klassik-Messe in Europa, der in Sachen Internationalität und globalem Flair keine andere Klassik-Messe das Wasser reichen kann.

Zu den bei der Techno-Classica gepflegten Traditionen zählt ein Concours d’Élégance, bei der eine internationale Jury aus Experten und Fachjournalisten die schönsten, elegantesten und attraktivsten Händler-Klassiker küren und „the Best of Show“ wählen. Zudem gibt es den bereits erwähnten „Club Grand Prix“, bei dem die attraktivsten Club-Präsentationen mit Geldpreisen für die Clubkassen honoriert werden. Auch die jährliche Coys-Aktion, bei der regelmäßig über 80 Sammlerautomobile unter den Hammer kommen, zählt zu den Standards der Klassik-Weltmesse. Die ständigen Detail-Verbesserungen, Neuerungen und frischen Ideen halten auch die „30. Weltmesse für Oldtimer, Classic- & Prestige-Automobile, Motorsport, Motorräder, Ersatzteile, Restaurierung und Welt-Clubtreff“ – so der offizielle Untertitel – jung und sorgen in jedem Jahr für Überraschungen.

Vergangenheit und Zukunft: Auf der fünftägigen Messe ist alles, aber wirklich alles rund um das Thema Old- und Youngtimer geboten – so treffen sich dort vom 21. bis 25. März 2018 viel Prominenz aus Film und Fernsehen, Stars aus der Historie und Gegenwart des Motorsports und auch die wichtigsten Entscheidungsträger aus der Klassik-Szene. Das attraktive und faszinierende Ausstellungsspektrum macht die Techno-Classica Essen zum Automobil-Infotainment-Ereignis ersten Ranges für die ganze Familie, zur Weltausstellung des Automobils. „Den ambitionierten Anfängen folgten Jahre des konsequenten Ausbaus bis hin zur Marke mit Weltgeltung – heute trifft sich der Klassik-Kosmos zum Saison-Auftakt in Essen“, heißt es im Prospekt der S.I.H.A. und: „Wahren Sie mit uns den Geist der Pioniere, gestern – heute – morgen. Share the Passion.”

Weitere Infos: www.siha.de , Ticketvorverkauf: www.technoclassica-tickets.de

Die Automobilhersteller bei der Techno-Classica Essen 2018

Mehr als 20 Automobil-Hersteller präsentieren sich mit größtenteils aufwendig gestalteten Ständen bei der Techno-Classica Essen. Die aktuellen Informationen (Stand 25.1.2018) finden Sie nachfolgend.

● Audi rückt den 1968 präsentierten Audi 100 (Typ C1) in den Mittelpunkt der Markenpräsentation. Der große Fronttriebler war nicht nur der erste mit einer computerberechneten Karosserie konstruierte Serienwagen, sondern auch der erste Nachkriegs-Audi der oberen Mittelklasse und verhalf der Marke Audi zum wirtschaftlichen Durchbruch. Daneben präsentieren die Ingolstädter einen der legendären Auto Union Typ D Grand Prix Rennwagen jenes Typs, der 1938 mit seinem V12-Mittelmotor Furore machte. Dazu sind aus der Motorrad-Sektion die damals (1937-1939) als unschlagbar geltende DKW ULD 250 Rennmaschine und eine DKW RM 350, von 1952 bis 1956 unter ihrem Spitznamen „singende Säge“ als Werksmaschine in der Deutschen Motorrad-Meisterschaft und in der Weltmeisterschaft eingesetzt, zu sehen. Außerdem gibt es ein weiteres Jubiläum zu feiern: Die zum Volkswagen-Konzern zählende Marke erinnert an den überlegenen Sieg des Audi 200 Quattro in der TransAm-Serie mit Hurley Haywood vor 30 Jahren. Traditionell präsentieren sich auch 2018 wieder die Audi-Clubs unter der Ägide des ACI (Audi Club International) in Halle 7.1.

● Die Autostadt in Wolfsburg präsentiert die Historie eines hochaktuellen Themas: Mit rund zehn Exponaten, ausgerüstet mit unterschiedlichen Antriebsquellen (Benzinmotor, Elektroantrieb, Dampfmaschine, Brennstoffzelle etc.), illustriert die mit über 2,2 Millionen jährlichen Gästen weltweit besucherstärkste Autodestination, wie sich die Suche nach dem optimalen Antrieb für Kraftfahrzeuge durch die Geschichte des Automobils zieht. Über die Fahrzeuge, die in der aufwendig gestalteten Infotainment-Schau in Halle 7 präsentiert werden, hüllt sich die Autostadt noch in Schweigen.

● Mit gleich drei groß inszenierten Jubiläumsfeiern fasziniert BMW in Halle 14: Bei der diesjährigen Techno-Classica Essen erinnern die Bayern an 50 Jahre „Großes Coupé“ (Baureihe E9). Die eleganten Sechszylinder-Zweitürer ohne B-Säule wurden von 1968 bis 1975 vom 2.5 CS über den 2800 CS bis hin zum 3.0 CLS in insgesamt 30.546 Exemplaren gebaut – übrigens mit Karosserien von Karmann in Osnabrück. Auch den zweiten 50. Geburtstag feiert die weißblaue Marke gebührend: Die intern E3 genannte Limousinen-Baureihe der Typen 2500, 2800, 3.0 und 3.3 wurde von 1968 bis 1977 gefertigt – und gilt heute als Wegbereiter der Siebener-Baureihe. Rund 220.000 Exemplare verließen die Werkshallen in München. Drittes Jubiläum der Bayern: 40 Jahre BMW M1, jener Mittelmotorsportwagen mit der internen Bezeichnung E26, der als erster neuzeitlicher Supersportwagen der bayerischen Marke gelten kann. Die von Giorgio Giugiaro kantig gestylte Karosserie wurde bei Baur in Stuttgart gefertigt. Als Antriebsquelle diente ein Vierventiler-Sechszylindermotor mit 3,5 Liter Hubraum, der in der von 1978 bis 1981 gebauten Serienversion 277 PS, in den Rennversionen von 470 PS (Saugmotor) bis 850 PS (Turbomotor) leistet. Traditionell spielen auf dem großen BMW-Stand auch in diesem Jahr wieder die Clubs eine der Hauptrollen, und BMW plant, auch Einblicke in die Restaurierungswerkstatt und in die Fahrzeughalle von der BMW Group Classic zu bieten.

● Mercedes-Benz nutzt die Präsentation der neuen Generation der G-Klasse zu einem Rückblick auf die fast 40-jährige Geschichte des stetig weiterentwickelten Geländewagen-Klassikers. Das brandneue Fahrzeug wird auf dem großen Stand von Mercedes-Benz Classic bereits präsentiert, bevor es in Deutschland zu den Händlern kommt – umrahmt von fünf Exponaten aus der Modellgeschichte. Zu ihnen zählen vor allem vier Varianten der von 1979 bis 1991 angebotenen Baureihe 460. Ein Exemplar der 1990 eingeführten Baureihe 463 schlägt die Brücke in die Neuzeit.

Das zweite große Mercedes-Benz Thema in Halle 1 steht unter dem Motto „Motorsport – Jubiläumsjahr der Meister“ und beginnt im Jahr 1938, als Rudolf Caracciola mit dem Mercedes-Benz Dreiliter-Grand-Prix-Rennwagen W 154 die der heutigen F1-WM entsprechende Europameisterschaft gewann – zum dritten Mal seit Austragung der Meisterschaft im Jahr 1935. Spektakulär ist auch der von Caracciola ebenfalls 1938 erzielte Geschwindigkeitsrekord von 432,7 km/h, der fast 80 Jahre Bestand hatte und auf dem Messestand mit Rekordwagenmodellen ansprechend thematisiert wird. Einer der originalen fast 500 PS starken W 154 Silberpfeile wird in Essen das Publikum faszinieren. Ihm zur Seite stehen der McLaren-Mercedes MP4-13, mit dem Mika Häkkinen 1998 seinen ersten WM-Titel erzielte, sowie der McLaren-Mercedes MP4-23, der dem amtierenden Weltmeister Lewis Hamilton gleich in seiner zweiten Formel-1-Saison zum WM-Sieg verholfen hat – dem ersten von insgesamt vier Titeln, die der Spitzenfahrer bis heute errungen hat.

Tradition hat bei Mercedes-Benz auch die Präsentation der vom Werk anerkannten Markenclubs, des Museums und des Mercedes-Benz Classic Centers mit Service & Parts. Bereits zum dritten Mal präsentiert sich der von Mercedes-Benz Classic gegründete Fahrzeughandel „All Time Stars“ (http://alltime-stars.com/) auf der Techno-Classica Essen. Abgerundet wird die große Infotainment-Schau von Mercedes-Benz in Halle 1 durch den Auftritt der Classic-Partner.

● Den Jubiläums-Reigen setzt Porsche auf der Techno-Classica Essen 2018 fort – mit einem neuen Standkonzept auf rund 1.500 Quadratmetern Fläche und den Themen „30 Jahre Porsche 964“ und „70 Jahre Porsche Sportwagen“. Das Porsche Museum steuert dazu drei historische Sportwagen und das Schnittmodell eines 964 bei, der unter der Verkaufsbezeichnung Bezeichnung 911 Ende 1988 präsentiert wurde. Weiterhin in Planung bei Porsche Classic: Zum Thema Originalteile wird der Porsche Classic Parts-Explorer vorgestellt, ebenso die neue VTS-App („Porsche Classic Vehicle Tracking System“) als GPS-gesteuerter Diebstahlschutz und exemplarisch rund 200 Classic-Ersatzteile. Die Porsche Classic Werksrestaurierung zeigt voraussichtlich einen komplett restaurierten Porsche 959 und eine in Arbeit befindliche Rohkarosse. Ergänzt wird dieses Ensemble durch insgesamt 13 Porsche-Classic Partner aus sieben Ländern, die Verkaufsfahrzeuge ausstellen und auf ihr Leistungsspektrum hinweisen. Schließlich informiert die Porsche Exclusive Manufaktur anhand eines Fahrzeugs über die Individualisierungsmöglichkeiten für Porsche-Modelle. Last but not least: Wer am Messe-Donnerstag oder -Freitag den Porsche Stand in Halle 7 besucht, hat die Chance, Porsche-Legende und -Sammler Magnus Walker bei einer Autogrammstunde kennenzulernen.

● SEAT widmet sich in Halle 7 dem Thema „Restaurierung“ und zeigt anhand eines SEAT 600 in zwei Aggregatszuständen, was die Werksrestaurierungs-Abteilung des spanischen Autoherstellers im Bereich der „SEAT Coches Históricos“ in der Zona Franca in Barcelona imstande zu leisten ist: Ein sehr stark in die Jahre gekommener SEAT 600 als Lieferwagen demonstriert, wie marode die Klassiker vor Restaurierungsbeginn sein können. Ein weiterer 600 – als Limousine – verdeutlicht, was die Abteilung Coches Históricos in rund 1.500 Arbeitsstunden aus einem solchen Wrack machen kann: einen perfekten SEAT 600 im Auslieferungszustand. Ein restaurierter SEAT 600 Formichetta veranschaulicht schließlich, wie faszinierend diese wiederbelebten Autos sein können – besonders wenn sie eine solch besondere Karosserie tragen und als Service Mobil zur damaligen Zeit bei der einen oder anderen Panne hätten helfen können …

● Volvo zeigt auf der Techno-Classica Essen traditionell eine auserlesene Palette von schwedischen Klassikern – und pflegt diese Tradition auch in diesem Jahr mit einigen ganz besonderen Raritäten der P 1800 / P 1800 ES Baureihe. Dazu zählen voraussichtlich ein 1800 ES Prototyp, der 1968 als Einzelstück vom italienischen Karosseriebauer Pietro Frua kreiert wurde, ein unrestaurierter 1800 ES mit extrem niedrigen Kilometerstand, ein „Volvoville“ als einer von nur 30 hergestellten Werks-Cabriolets des 1800ers und ein früher 1961er P 1800 Scheunenfund. Als Krönung präsentieren die Schweden zwei 1800 S: einen aus dem Besitz von Håkan Samuelsson, Präsident und Geschäftsführer von Volvo Cars, dazu einen weiteren, der als Fernsehstar eine spezielle Rolle spielte und nach seiner Restaurierung durch Volvo Cars Heritage erstmals auf der Techno-Classica Essen öffentlich gezeigt wird. Um welchen P 1800 S es sich handelt, verraten die Schweden noch nicht – auf jeden Fall wird das Auto kräftig Furore machen …

Fotos der 30. Techno Classica

Techno Classica 2018 - Die Autostadt ; Techno Classica 2018 - Halle 3 ; Techno Classica 2018 - Impressionen ; Techno Classica 2018 - Le Mans

30. TECHNO-CLASSICA ESSEN 2018 – Original und Vorbild: 30. Mal Techno-Classica Essen – die Nummer 1 der Klassik-Messen

Nach wie vor setzte die Techno-Classica unerreichte Bestmarken. Sie machte Essen für fünf Tage wieder zur Hauptstadt des Klassiker-Universums und ist mit über 188.000 Gästen der publikumsstärkste Klassiker-Salon weltweit.

Seit vielen Jahren belegt die Techno-Classica regelmäßig das gesamte Essener Messegelände mit rund 1.250 Ausstellern aus über 30 Ländern. Zu deren Angeboten zählten rund 2.700 Liebhaber- und Sammlerfahrzeuge – vom Youngtimer VW Polo bis zum seltenen Alfa Romeo 6C 2500 aus dem Jahr 1946 mit spektakulärer Pinin Farina Karosserie. „Ich bin jedes Jahr aufs Neue von der Fülle des Angebots auf der Techno-Classica begeistert. Und ich freue mich, dass es so viele Menschen gibt, die auch weite Anreisen nach Essen in Kauf nehmen, um ihre Leidenschaft für klassische Automobile mit Gleichgesinnten zu teilen“, sagt Helmut Eberlein, Gründer von Eberlein Ferrari Kassel und verantwortlich für den Ferrari-Werksauftritt mit Ferrari Classiche in Essen.

Für die internationale Automobilindustrie ist die Klassik-Leitmesse schon in frühen Jahren zum wichtigsten Forum ihrer Historien-Präsentation avanciert: Mit Klassikern, die sie sonst eher unter Verschluss halten, faszinierten rund 20 Historien-Sparten der namhaftesten internationalen Automarken auch in diesem Jahr die Messe-Besucher, die aus mehr als 40 Nationen nach Essen strömten. So betont etwa Sascha Wolfinger, Pressechef der FCA mit den Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia. „Die Techno-Classica ist für uns die wichtigste deutsche Klassik-Messe. Hier finden wir ein internationales Publikum.“ Und Thomas Frank, Leiter Audi Tradition fügt hinzu: „Seit 1999 sind wir auf der Techno- Classica Essen vertreten – sie ist die Weltmesse im Herzen von Deutschland mit einem riesigen internationalen Einzugsgebiet.“ Alexander Fabig, Leiter Porsche Classic, schätzt an der Klassik-Weltmesse die Resonanz aus dem Publikum: „Für uns ist die Qualität und die fachliche Kompetenz der Besucher wichtig.“

Welchen Stellenwert die Automobilhersteller der Techno-Classica Essen beimessen, verdeutlicht auch die Tatsache, dass gleich zwei große Marken die Klassik-Messe als Schauplatz für Deutschland-Premieren nutzten, um neue Modelle als logische Fortschreibung ihrer Historien im Zusammenhang mit ihren klassischen Vorgängern zu präsentieren: Mercedes-Benz zeigte erstmals die neue G-Klasse der deutschen Öffentlichkeit, und Peugeot präsentierte anlässlich des 40. Geburtstags des legendären Peugeot 504 sein aktuelles Pendant, den nagelneuen Peugeot 508.

Für den Handel mit klassischen Automobilen zeigte sich die Essener Messe abermals als Trend-Barometer: „Wir nutzen die Techno-Classica als Indikator für künftige Marktentwicklungen – durch den intensiven Erfahrungsaustausch mit vielen Experten während der Messe dient sie uns als Stimmungsbarometer“, bestätigt Martin Stromberg, Geschäftsführer von Classic Data, des ältesten und marktführenden Unternehmens zur Bewertung klassischer Fahrzeuge in Deutschland. Und renommierte Profi-Händler wie Eberhard Thiesen aus Hamburg, Axel Schuette aus Oerlinghausen, Hyman Classics aus St. Louis, Missouri/USA, oder Nico Aaldering, der 1975 die Gallery Aaldering im niederländischen Brummen gründete, berichten unisono von sehr guten Verkaufsergebnissen. Kein Wunder: Das Angebot besonders auf dem Premium- Sektor ist exzellent und eine Auswahl der Feinsten vom Besten. Das zeigt auch der von einer internationalen Jury zum „Best of Show“ gekürte Klassiker: ein Maserati A6 G 2000 Zagato aus dem Jahr 1956 auf dem Stand von Axel Schuette. Als einer von lediglich drei Werksvorführfahrzeugen ist er nicht nur perfekt restauriert, sondern kann auch eine lückenlos dokumentierte Historie vorweisen.

Der Klassiker-Markt, so die allgemeine Erkenntnis, hat sich nach dem Hype der vergangenen Jahre beruhigt und ist wieder berechenbarer geworden – er hat sich auf hohem Niveau konsolidiert. Die Oldtimer- und Liebhaberfahrzeuge- Käufer schauen wieder genauer hin, die mit der Hausse der letzten Jahre aufgetauchten Spekulanten haben die Szene verlassen, die Enthusiasten zahlen realistische Preise. Gleichwohl gab es im riesigen Angebot der Techno-Classica Essen wieder einige herausragende Verkäufe: Ein Mercedes-Benz 300 SL Roadster mit Hardtop, Scheibenbremsen und dem seltenen Alumotor brachte

seinem Verkäufer nach dessen Angaben stattliche 1,6 Millionen Euro (!), und ein BMW M5 aus dem Jahr 1993 war einem Käufer stolze 90.000 Euro wert. Und seltene Klassiker im perfekten Zustand finden zu realistischen Preisen rasch Käufer: „Von zwölf hochwertigen Sammlerautomobilen, die wir in Essen präsentierten, haben wir sechs aus dem oberen Preissegment verkauft“, berichtet Rutger H. J. P. Houtkamp, Chef der niederländischen Houtkamp-R-Collection.

Rund 200 Oldtimer- und Markenclubs präsentierten 2018 sich und ihre Dienstleistungen auf meist faszinierend gestalteten Ständen. Ihr Engagement erkennt die S.I.H.A. als Veranstalter alljährlich mit Preisen für die fantasievollsten Präsentationen an. Zu den Evergreens unter den Clubs zählt die weltweit 70.000 Enthusiasten zählende Amicale Citroën Internationale, die sich als Clubgemeinschaft „Citroën-Straße“ präsentiert. Deren Initiator Stephan Joest bringt es auf den Punkt: „Zum 30. Mal dabei; 30 Mal viel Spaß gehabt – beim größten Familien-Treffen der Szene.“ Doch ist die Klassik-Weltmesse für die Clubs mehr als nur Infotainment. Peter Schneider, Vorsitzender des Bundesverbands für Clubs klassischer Fahrzeuge (DEUVET), sagt dazu: „Für uns ist die Techno-Classica Essen das wichtigste Podium, uns als Interessenvertreter der Klassiker-Szene zu präsentieren. Seit der ersten Veranstaltung sind wir dabei. Wir treffen alle für das Thema Oldtimer relevanten Partner aus Politik, Industrie und aus den Clubs. Hier in Essen wird auch Politik gemacht.“

Die Clubs, der Handel und die Industrie sind zwar die tragenden Säulen der Techno-Classica Essen. Sie präsentieren das ganze Spektrum der Oldtimer- Liebhaberei. So gilt die beliebte Publikumsmesse schon seit vielen Jahren auch als internationale Leistungsschau der Crème de la Crème der Restaurierungsbranche – wie etwa für Hans-Werner Walkling, renommierter Fahrzeugstellmacher und Restaurator aus Holzminden: „Die Techno-Classica Essen bietet für mich die beste Möglichkeit, ein internationales Publikum zu erreichen und Kunden zu gewinnen.“

Ob Sammler-Fahrzeuge, Modellautos, Kunst, Auto-Literatur, Klassik- Dienstleistungen oder Ersatzteile: In Essen hat jeder Besucher die Gelegenheit sich mit allem zu versorgen, was er für die Ausübung seines Hobbys braucht. Es ist das Herzblut für Oldtimer und Autohistorie, mit der Aussteller wie Besucher die Techno-Classica Essen zur Nummer 1 machen. Rüdiger Lange, Inhaber der Oldtimer-Erlebniswelten „Classic Remise“ in Berlin und Düsseldorf: „Auf der Techno-Classica Essen treffe ich die für mich wichtigen Menschen – und der einfache Schrauber und der große Investor respektieren sich. Hier findet man die gesamte demoskopische und demokratische Bandbreite unseres wunderbaren Hobbys. Wenn es die Techno-Classica Essen nicht gäbe, müsste man sie erfinden.“

Als die erste Techno-Classica Essen im März 1989 in sechs Hallen der Messe Essen von der S.I.H.A. erstmals veranstaltet wurde, hatte auch sie ein Vorbild: die Retromobile, ein seit 1976 in Paris gestalteter schicker Oldtimer-Salon mit französischem Charme. Heute, 29 Jahre später, ist die 30. Techno-Classica Essen selbst mit ihrer sympathischen Ausstrahlung und perfekten Organisation längst zum Idealbild geworden.

Für das nächste Jahr hat die Weltmesse ein weiteres Highlight in petto: Das weltweit führende Auktionshaus RM Sotheby’s hat angekündigt, in Essen eine spektakuläre Versteigerung zu veranstalten. Maarten ten Holder, Executive Vice President, Head of Europe and Chief Auctioneer RM Sotheby’s Group untertreibt nicht, wenn er sagt: „Der Klassiker-Markt in Europa, speziell in Deutschland, ist sehr stark. Wir rechnen mit großem Erfolg, wenn wir eine Auktion mit 150 exquisiten Sammlerfahrzeugen im Rahmen der Techno-Classica Essen 2019 durchführen. Essen is the place to be.“

Die 31. Techno-Classica Essen findet vom 10. bis 14. April 2019 statt.

Das war die Techno Classica:  2012 , 2013 , 2014 , 2015 , 2016 , 2017

Die größte Klassiker-Messe der Welt: 30. TECHNO-CLASSICA ESSEN – die Erfolgsgeschichte

Großes Jubiläum in Essen: Zum 30. Mal findet die TECHNO-CLASSICA ESSEN statt. Seit 1989 hat die Klassik-Weltmesse eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben.

Noch Ende der 1980er Jahre beherrschen Floh- und Teilemärkte die von Schraubern geprägte Oldtimer-Szene. Und bei vielen Automobilherstellern ist zu dieser Zeit die Pflege der eigenen Historie nur ein Randthema. Eine echte Messe und Oldie-Börse für klassische Automobile und Motorräder mit anspruchsvollem, internationalem Flair gibt es in Deutschland nicht.

So kann der Veranstalter, die heutige S.I.H.A. Ausstellungen Promotion GmbH in Herzogenrath, nur auf eigene Erfahrungswerte zurückgreifen, als er im Jahr 1989 die erste Techno-Classica in Essen plant. Immerhin organisieren die Familien Franssen und Eck mit ihren internationalen Kontakten bereits seit 1982 alljährlich den Klassik-Part der Essen Motor Show. Zu Beginn der 1990er Jahre hatte die S.I.H.A. die Organisation des damals als Oldtimer-Flohmarkt veranstalteten ANTWERP CLASSIC SALON übernommen und zur stilvollen Messe ausgebaut.

Mit rund 250 Ausstellern in sechs Hallen der Messe Essen präsentiert sich am 4. und 5. März 1989 die erste Techno-Classica äußerst ambitioniert über zwei Tage dem Publikum. Dieses goutiert diese erste Oldtimer-Messe begeistert und beschert den Veranstaltern mit 30.000 Gästen doppelt so viele Besucher wie erwartet. Und auch die Presse reagiert begeistert auf diese Premiere. Die Zeit ist Ende der 1980er Jahre einfach reif für eine solche Klassik-Messe. Oldtimer sind nicht zuletzt durch den spontanen Erfolg der Techno-Classica gesellschaftsfähig geworden, und Besitzer sowie Sammler historischer Automobile gelten bei vielen Außenstehenden nicht mehr als sektiererische Spinner, sondern als Bewahrer technischen Kulturgutes.

Die Veranstalter reagieren auf diesen Erfolg und setzen für die 2. Techno-Classica 1990 drei Tage an –prompt steigen die Aussteller- wie Besucherzahlen 1990 um das Doppelte. Nun deutet sich auch an, dass die Klassik-Messe in den kommenden Jahren zum weltgrößten Podium für die Klassik- und Historik-Präsentationen der Automobilindustrie werden sollte.

Die Oldtimer-Gemeinde wächst – nach einer Erhebung hatte sich die Zahl der Klassik-Interessierten zwischen 1984 und 1991 um das Doppelte auf 3,6 Millionen verdoppelt. Und mit ihnen wächst die Techno-Classica. Bereits bei der 4. Auflage im Jahre 1992 überschreitet die Besucherzahl die 100.000er-Marke. Besondere Attraktion in diesem Jahr ist die Ferrari-Verkaufsschau, bei der rund 80 Sportwagen der italienischen Edelschmiede zum Verkauf stehen – ein weltweiter Rekord.

Die Erfolgsgeschichte geht weiter – auch unter internationalem Aspekt. Immer mehr Aussteller wie Besucher kommen aus dem Ausland. 1994 belegt die Techno-Classica 16 Hallen der Messe Essen und kann den Titel „Die größte Oldtimershow Europas“ für sich in Anspruch nehmen. 1995 läuft die Klassik-Messe erstmals über vier Tage, in diesem Jahr feiert auch die TECHNO-COLLECTA mit einem großen Angebot an Automobilia und Sammlerobjekten Premiere.

Zehn Jahre nach der Premiere ist die Techno-Classica bereits „The World’s Greatest“; seit 2001 läuft sie unter dem Slogan „Die Oldtimer-Weltmesse“. Bei der Qualität wie auch der Rarität der ausgestellten Preziosen kann die Messe es inzwischen mit jedem renommierten Concours d’Elégance der Welt aufnehmen. Regelmäßig muss die Ausstellungsfläche vergrößert werden, um dem Platzbedarf der ebenfalls steigenden Ausstellerzahlen gerecht zu werden.

Mit der TECHNO CLASSICA Akademie (ab 2003), der Uhren-Verkaufsschau„ TECHNO CLASSICA EUROTIME“ und der TECHNO CLASSICA OPEN AIR (jeweils ab 2004) kommen weitere Attraktionen hinzu, und die S.I.H.A. greift aktuelle Themen wie „Youngtimer“, „Klassik-Tuning“ sowie „Prestige und Sammler-Automobile“ auf. Attraktive Sonderschauen wie beispielsweise der „Concours d’Elégance Welt-Tour“ 2001 mit 30 Gewinnern internationaler Schönheitswettbewerbe oder der spektakulären Pegaso-Ausstellung mit 22 Fahrzeugen des spanischen Herstellers im Jahre 2012 sorgen immer wieder für großes Erstaunen.

Das zieht von Jahr zu Jahr auch mehr Liebhaberfahrzeug-Enthusiasten an: 2006 fällt die Schallmauer mit über 150.000 Besuchern. 2012 steigt die Zahl auf über 180.000, davon knapp 30 Prozent aus dem Ausland. Alljährlich wächst auch die Internationalität der Aussteller. Inzwischen kommen rund ein Drittel aller Aussteller aus dem Ausland, außer Europa auch aus Übersee und Fernost. Allen voran die Automobilindustrie: Für die Traditionsabteilungen der internationalen Automobilhersteller hat die Techno-Classica in Essen längst dieselbe Bedeutung wie die großen Messen für die aktuellen Modelle und Neuheiten. So präsentieren sich neben allen deutschen Herstellern immer mehr ausländische Automobilfirmen auf der Klassik-Weltmesse, die mit ihrer Präsenz ihr Markenbild über ihre Historie schärfen.

Die 25. Jubiläums-Ausgabe ist dafür der beste Beweis: Mit 25 Marken stellen so viele Hersteller wie noch nie zuvor auf der Techno-Classica Essen aus. 2016 gar wird zum absoluten Rekordjahr der Techno-Classica Essen: Mit 27 Automobilmarken übertrifft die 28. Auflage der Weltmesse alle zuvor aufgestellten Bestmarken. Und mit 201.000 Gästen erreicht sie den bisher ungebrochenen Rekord an Besucherzahlen: 201.000 Enthusiasten besuchen die bis auf den letzten Platz ausgebuchten Messehallen und die vier Freigelände. Mit über 185.000 Besuchern bleibt die Techno-Clasica Essen 2017 weiterhin die Nummer 1 der internationalen Klassik-Messen und setzt mit insgesamt drei Sonderpräsentationen des Veranstalters neue Zeichen: Die S.I.H.A. zeigt in der Schau „The Golden Fifties“ sieben Formel-1-Siegerwagen des GP von Monaco ab 1952. In einer Sonderschau unter dem schlichten Titel „Elektromobilität von 1881 bis 2017“ sind neben dem ersten Elektro-Automobil der Welt von 1881 ein Strommobil aus dem Jahr 1915, sein Dampf-Konkurrent aus demselben Jahr, ein Benzinauto aus dem Jahr 1911 und ein aktuelles Elektroauto (Opel Ampera-e) aus dem Jahr 2017 zu sehen. Aufsehen erregt auch eine weitere Sonderpräsentation: Oldtimer-Legende Heidi Hetzer berichtet live und exklusiv über die Weltumrundung in ihrem Hudson von 1930 vor dem noch staubbedeckten Auto.

„Die unendliche Geschichte von klassischem Design und blitzendem Chrom“ betitelt Annette Jäger, die damalige Oberbürgermeisterin von Essen, bereits im Jahr 1994 die 6. Techno-Classica. Es ist eine Erfolgsgeschichte geworden, die ihresgleichen sucht. Seit 1989 setzt die Klassik-Messe alljährlich die Trends der Oldtimer-Szene und ist zum führenden Treffpunkt und Handelsplatz der internationalen Klassiker-Szene geworden. Auf der fünftägigen Messe der Superlative ist alles, aber wirklich alles rund um Old- und Youngtimer zu sehen. „Dass ausgerechnet eine Oldtimer-Messe immer wieder etwas Neues bietet, ist fast zwar ein Widerspruch in sich, trifft aber auf die Techno-Classica zu“, befand AvD-Präsident S.D. Wolfgang-Ernst Fürst zum Ysenburg und Büdingen im Messekatalog-Vorwort bereits 1999. Auch 2018, im 30. Jahr ihres Bestehens, erfindet sich die Techno-Classica Essen wieder ein bisschen neu und bietet neben einigen neu und großzügiger gestalteten Messehallen wieder eine Fülle von Detailverbesserungen und Überraschungen.

Man trifft sich eben

hier klicken Die Historie der TECHNO-CLASSICA im Überblick

1989 Erste Techno-Classica mit 250 Ausstellern und 30.000 Besuchern, 70 Clubs, von Beginn an Prämierung des originellsten Standes. 1990 Dauer nun drei Tage, bereits knapp 500 Aussteller, darunter 90 Clubs, und 60.000 Besucher. 1991 Zwölf Messehallen belegt, doppelt so viele wie bei der ersten Auflage, 530 Aussteller und 80.000 Besucher. 1992 Ferrari-Verkaufsschau mit über 80 Fahrzeugen, Sonderschau „Feuerwehren im Wandel“. Erstmals über 100.000 Besucher. 1993 Ausstellungsfläche auf 65.000 Quadratmeter erweitert. 1994 Mit 700 Ausstellern auf 85.000 Quadratmetern Europas größte Oldtimershow: Über 1.000 Klassiker stehen zum Verkauf. Der AvD wird offizieller Schirmherr der Techno-Classica. Erstmals Auftritt von British Motor Heritage. 1995 Dauer erstmals vier Tage, erstmals TECHNO-COLLECTA – Internationale Börse für nostalgische Sammelobjekte und technische Raritäten. 1996 Schwerpunkt Italien: „Grande Festa Italiana“ u.a. mit Jubiläum 50 Jahre Ferrari und 50 Jahre Vespa. Erstmals auch ein redaktioneller Teil im Ausstellungskatalog. 1997 Motto „100 Jahre britische Automobile“. 1998 Die 10. Techno-Classica ist zur Leitmesse der Branche geworden. Sonderschau „Deutsche Renn- und Sportwagen“ rund um den Nachbau des Brandenburger Tors. Erstmals Sonderausstellung „Hot Rods“. 1999 Untertitel „The World's Greatest Classic Car Show“, Partnerland Frankreich mit Sonderschau: Französische Nobelklassiker aus den 1930ern.

2000 Leitmotiv „Best of Europe“: Traumklassiker aus Deutschland, den Benelux-Ländern, Frankreich, England und Italien vor originalgetreu nachgebauten Gebäuden Erstmals „Prämierung des Best of Show“. 2001 Titel „Oldtimer-Weltmesse“, 770 Aussteller aus 17 Nationen Sonderschau „Concours d’Elégance Welt-Tour“ mit 30 Gewinnern internationaler Schönheitswettbewerbe, erstmals Youngtimer- und Schnäppchenmarkt. Das Messemagazin, erstmals im DIN A4-Format, umfasst 92 Seiten. 2002 820 Aussteller in 19 voll belegten Hallen, rund 2.000 Klassiker im Verkaufsangebot. Erstmals „Vorschau-Abend“ mit Öffnungszeiten am Mittwoch von 17 bis 21 Uhr. Erstmals Coys-Auktion mit rund 60 Klassikern - Verkaufsquote knapp 70 Prozent. Erneut Sonderschau „Concours d’Elégance Welt-Tour“. 2003 Erstmals Techno-Classica AKADEMIE. Talkshow des Internet-TV-Kanals Auto-Manager.de zum Thema „ Tradition und Gegenwart – wie die Automobilhersteller von ihrer Historie profitieren“. Öffentliche Gesprächsrunden zum Thema „Originalität“. 2004 Ausstellungsfläche mit der neuen Halle 3 nun über 110.000 Quadratmeter erweitert, 850 Aussteller aus 15 Nationen. Neuer Rekord mit 129.000 Besuchern. Premiere der Uhren-Verkaufsschau „TECHNO CLASSICA Eurotime“. Erstmals Techno-Classica OPEN AIR und TECHNO-COLLECTA OPEN AIR. Sonderschau „100 Jahre Rolls-Royce“ mit 15 Fahrzeugen, größtenteils Unikate. Premiere der Sonderschau „Historische Nutz- und Feuerwehrfahrzeuge“ im separaten Bereich. Erstmals werden „Prestige-Automobile“ präsentiert; Porsche zeigt neben historischen erstmals ein Fahrzeug der aktuellen Modellpalette. Podiums-Diskussion zum Thema „Youngtimer – neuer Trend oder kurzlebige Modeerscheinung?“. 2005 Erstmals über 1.000 Aussteller; 141.000 Besucher. Erste Deutschland-Premieren neuer Modelle: Aston Martin DB 9 Volante und Lamborghini Miura Concept. Mercedes-Benz zeigt noch vor der offiziellen Präsentation der neuen S-Klasse auf der IAA einen noch getarnten Prototyp. 2006 Ausstellungsfläche nun 120.000 Quadratmeter. Erstmals über 150.000 Besucher. Internationalität steigt weiter: Aussteller aus 15 Ländern, erstmals auch Alfa Romeo und Ferrari mit Werksständen. AUTOWORLD INTERNATIONAL PARADE: 50 Klassiker fahren von Brüssel nach Essen, darunter ein Dampfbus von 1837 und zwei Cadillac-Kinder-Elektroautos von 1906. Mit Ducati und Harley-Davidson präsentieren sich erstmals auch reine Motorrad-Hersteller. 2007 Von den 2.500 angebotenen Fahrzeugen werden erstmals über 50 Prozent verkauft, darunter ein Mercedes-Benz SSK von 1928 für 2,46 Mio. Euro. Größte Messe für Modellautos mit über 80 Anbietern. Erstmals über 1.000 akkreditierte Journalisten – Ergebnis: über 300 Mio. Printmedien-Kontakte und über 14 Stunden TV-Berichterstattung. 2008 20. Jubiläum. Über 1.000 Aussteller aus 28 Nationen, rund 230 Club-Präsentationen. 165.000 Besucher aus 41 Nationen. 2009 Neues Logo: jetzt mit Flaggenkranz, Leitthema „Share the Passion“. Auch in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise stabiler Markt: Gesamtumsatz der Branche in Deutschland erstmals über 5 Milliarden.

2010 Neuer Rekord: 172.000 Besucher. Teil der RUHR 2010, Kulturhauptstadt Europas, so viele Exoten und Einzelstücke wie nie zuvor. 2011 1.150 Aussteller. Jubiläum 125 Jahre Automobil, 178.300 Besucher, 1.800 akkreditierte Medienvertreter aus 41 Ländern, über 24 Stunden TV-Berichterstattung. 2012 Größte Pegaso-Sonderschau der Welt mit 21 Fahrzeugen - ca. 20 Prozent aller jemals gebauten Exemplare. Rund 181.400 Besucher. 2013 Neue Rekorde bei der 25. Techno-Classica: 193.400 Gäste, 1.250 Austeller aus über 30 Nationen, 25 Hersteller-Präsentationen, 2.500 Fahrzeuge zum Kauf; rund 230 Club-Präsentationen. 2014 Mercedes-Benz Stand mit 36 Rennfahrzeugen auf drei Etagen, Volkswagen-Konzern belegt mit seinen Marken von Audi über Bentley und Lamborghini bis hin zu Volkswagen Nutzfahrzeuge die komplette Halle 7. 2015 Verstärkte Präsenz internationaler Aussteller mit Präsentationen aus Nord- und Südamerika sowie aus China, Bezeichnung Techno-Classica Essen anstelle von Techno-Classica setzt sich durch. 2016 Weltrekorde: 201.000 Besucher, 21 voll belegte Messehallen, 27 internationale offizielle Hersteller-Markenpräsentationen, über 2.700 Klassiker zum Kauf. 2017 S.I.H.A. Sonderschau: Sieben Formel-1-Siegerwagen des GP von Monaco ab 1952, Sonderschau: Elektromobilität von 1881 bis 2017, Sonderpräsentation: Weltumrundung von Heidi Hetzer im Hudson von 1930, 185.000 Besucher, 27 Automobil-Hersteller-Markenpräsentationen.