RETRO CLASSICS® STUTTGART

Alle Facetten der Szene

Weltgrößte Messe für Fahrkultur: Umfassendes Angebot, Themenausstellungen und Rahmenprogramm auf 140.000 Quadratmetern in zehn Hallen

Superlative sind in der nunmehr fast zwei Jahrzehnte währenden Geschichte der RETRO CLASSICS® Stuttgart eher Regel als Ausnahme, und auch die 2019er-Ausgabe geizt nicht mit Glanzleistungen: Auf einer Gesamtfläche von 140.000 Quadratmetern präsentiert die bei den Historic Motoring Awards unlängst zur „Show of the Year“ gekürte, weltgrößte Messe für Fahrkultur eine lebendige Szene in all ihren Facetten. Liebhaber, Sammler, Fans und „Schrauber“ finden in allen Hallen der Messe Stuttgart buchstäblich alles, was das Herz begehrt – und noch viel, viel mehr rund um das Kulturgut Automobil.

Großzügige Marken-Hallen - Traditionell sind den „großen“ Marken der Automobilbranche jeweils eigene Messehallen gewidmet: So wird das L-Bank Forum (Halle 1) zur Porsche-Halle. Neben Händlern und einschlägigen Clubs stellt sich dort auch das Porsche Museum vor. In Halle 4, die erstmals den Namen des bayrischen Autobauers BMW trägt, darf man sich unter anderem auf eine große Motorsport-Sonderschau freuen. Die neue Paul Horn Halle (Halle 10) im Westen des Stuttgarter Messegeländes wird, wie schon in diesem Jahr, zur Präsentationsplattform für Mercedes Benz.

Junge Klassiker - Wer nicht nur sammeln, pflegen und hegen, sondern vor allem unbeschwert fahren will, guckt sich immer häufiger einen Wagen der Sparte NEO CLASSICS® aus: Die edlen Unikate, seltenen Manufakturfahrzeuge und anderen Raritäten bis 20 Jahre sind ein seit Jahren wachsendes Segment des Klassiker-Markts. Interessierte treffen sich auf der NEO CLASSICS® Verkaufsbörse in Halle 5. Diese ist ein wichtiger Teil der riesigen Fahrzeugverkaufsbörse, die weitere Flächen in der Oskar Lapp Halle (Halle 6, gewerblich), auf der Galerie des L-Bank Forums (Halle 1) sowie auf der Messepiazza und im Rothauspark umfasst.

Internationale Fahrgefühle - Als Kulturgut ist das Automobil mit unzähligen Emotionen befrachtet: Freiheit, Unabhängigkeit und Highway-Romantik sind untrennbar mit den mächtigen Straßenkreuzern verbunden, die in den Fünfzigern das Verkehrsbild der Vereinigten Staaten prägten. Fans von US-Cars zieht es daher in Halle 5, während gleich nebenan – in Halle 7 – italienisches Fahrgefühl und Lebensart vorherrschen.

Interessante Sonderschauen - Mit großer Spannung werden bei jeder „Retro“ die aufwändigen Sonderschauen erwartet, die jeweils einen bestimmten Aspekt der Automobil- und Technikgeschichte beleuchten. Neben den Freunden exklusiver amerikanischer Fahrzeuge kommen auch Zweirad-Enthusiasten auf ihre Kosten: Seltene Motorradgespanne etwa sind am Stand des AMSC Leonberg in Halle 8 zu bestaunen. Mit dem für die Landwirtschaft revolutionären Geräteträger befasst sich eine Ausstellung der Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg e.V. (Halle 8).

Unterhaltsames Rahmenprogramm - Was wäre eine RETRO CLASSICS® ohne ihr Rahmenprogramm? Ums Sehen und Gesehenwerden geht es am Donnerstagabend bei der Allianz Retro Night (Paul Horn Halle, Halle 10), wenn in entspannter Atmosphäre erste Messeeindrücke ausgetauscht werden. Nervenkitzel pur indes verspricht die beliebte Classicbid-Auktion (Samstag, Halle 4), die vor den Augen eines gebannten Publikums (nicht nur) automobile Träume unter den Hammer bringt.

Von München erfolgreich in die Welt

Motorsport und Motorräder: BMW-Sonderschauen auf der RETRO CLASSICS® STUTTGART 2019 / Halle 4 erstmals BMW-Premiumhalle

Vor hundert Jahren, im August 1918, wurde in München die Bayerische Motoren Werke AG gegründet. Heute ist der international tätige Konzern eines der bedeutendsten industriellen Großunternehmen im Freistaat, die Marke weltweit Sinnbild für deutsche Qualität. Die RETRO CLASSICS® STUTTGART 2019 widmet BMW erstmals eine eigene Halle (Halle 4). Neben Präsentationen von Clubs und Premium-Händlern dürfen sich die Besucher dort auf zwei hochinteressante Sonderschauen freuen.

„Global Player“ im Automobilsport

Ein früher Erfolg bei der Internationalen Alpenfahrt markierte 1929 den Einstieg von BMW in den Automobilsport. Seitdem ist der bayerische Fahrzeugbauerin den unterschiedlichsten Rennserien vertreten –in der Formel 1, im Tourenwagensport oder in der Formel E. Die von der RETRO CLASSICS® STUTTGART präsentierte Sonderschau „BMW Motorsport“ bietet ein Wiedersehen mit berühmten Veteranen, etwa dem Formel-1-BMW Benneton B186 von 1986, dem Williams-BMW V10 von Ralf Schuhmacher aus dem Jahre 2000 oder dem 1999er Siegerfahrzeug von Le Mans, dem BMW V12 LMR. Neben den neuzeitlichen Kraftprotzen erstrahlen historische Vorkriegsmodelle im Glanz alter Tage, darunter ein BMW 328 von 1937 und der erst im vergangenen Jahr wiederentdeckte „Stösser“ BMW KR6 Kompressorwagen –das 1934 konstruierte, erste Rennfahrzeug der Marke BMW. Mit der hochkarätig bestückten Ausstellung wolle man „einen Bogen von den Anfängen des BMW-Automobilsports bis in unsere Zeit spannen“, sagt Karl Ulrich Herrmann vom Veranstalter RETRO Messen GmbH. „Wir sind daher stolz, diese enorme Bandbreite an BMW-Rennfahrzeugen auf unserer Messe zeigen zu können, was nur durch die enthusiastische Zusammenarbeit mit den jeweiligen Eigentümern möglich wurde.“

Legendäre Zweiventiler - Noch vor Aufnahme der Automobilproduktion machte BMW mit technisch herausragenden Motorrädern von sich reden, die bis heute ein Aushängeschild des Unternehmens geblieben sind. In einer weiteren Sonderschau erinnert der Wendlinger BMW-Spezialist Siebenrock an die von 1969 bis 1996 gebauten Zweiventiler. „Diese im 'Baukastensystem' gefertigten Motorräder sind heute wieder sehr gefragt, gerade bei Jugendlichen, die gern selbst Hand anlegen“, erklärt Harriet Siebenrock. Dies gelte insbesondere für die „kleineren Maschinen“. Unter den Exponaten finden sich Stücke aus fast drei Jahrzehnten Motorradgeschichte.

Highlights aus 125 Jahren Motorsport

Automobile Meilensteine auf der RETRO CLASSICS® STUTTGART: Das Mercedes-Benz Museum zeigt ausgewählte Stücke

In der Mercedes-Benz-Halle (Paul Horn Halle, Halle 10) der RETRO CLASSICS® STUTTGART ist das Mercedes-Benz Museum prominent vertreten: Auf großzügigen 500 Quadratmetern sind – neben Verkaufsfahrzeugen des hauseigenen Anbieters All Time Stars – historisch bedeutende Stücke aus der umfangreichen Sammlung zu sehen. „Highlights zum Jubiläum 125 Jahre Motorsport“, verspricht Ralph Wagenknecht von Mercedes-Benz Classic. Es handele sich um Exponate, „die beispielhaft die einzigartige Motorsportgeschichte der Marke präsentieren“.

Diese begann im Sommer des Jahres 1894 mit der Fahrt von Paris nach Rouen, dem ersten Autorennen überhaupt. Den mit 5000 Goldfranken dotierten Sieg holten damals Fahrzeuge von Peugeot und Panhard & Levassor, die sich gegen eine heute aberwitzig anmutende Konkurrenz aus Dampf-, Hydraulik- oder Druckluftfahrzeugen durchsetzen konnten. Unter der Haube: je ein von Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach konstruierter Zweizylinder-V-Motor. Der wegweisende Antrieb ist auf der RETRO CLASSICS® ausgestellt.

Ebenfalls zu bewundern ist dort ein Benz 200 PS. Der legendäre „Blitzen-Benz“ verfügt über den hubraumstärksten Motor, der je in einem Fahrzeug des Unternehmens zum Einsatz kam. Dank seiner 200 Pferdestärken überschritt der 21,5-Liter-Rennwagen 1909 erstmals die „magische“ Grenze von 200 Stundenkilometern – und war damit das schnellste Landfahrzeug seiner Zeit, doppelt so schnell wie ein Flugzeug. Im Jahre 1910 erreichte ein Exemplar in Daytona Beach die Geschwindigkeit von 211 Kilometern pro Stunde. Ein neuer Weltrekord, den der Blitzen-Benz nur wenig später selbst übertraf: Am Steuer saß der Amerikaner Bob Burman, mit 228 Stundenkilometern 1911 der schnellste Mensch der Welt. In der Folge war Mercedes-Benz im Rennsport buchstäblich nicht mehr zu bremsen. Mit einem Formel-1-Rennwagen W 196 R (1955) und einem GT-Rennsportwagen CLK-LM (1998) sind auf der RETRO CLASSICS® auch jüngere Renn-Generationen vertreten.

Rennlegenden feiern Jubiläum

Wegweisende Fahrzeuge aus der Unternehmensgeschichte: „Zehn Jahre Porsche Museum“ auf der RETRO CLASSICS® STUTTGART

Im Januar 2009 öffneten sich erstmals die Pforten für das Publikum, heute gilt es als eines der spektakulärsten Automobilmuseen der Welt: Zum „runden Geburtstag“ zeigt das Porsche Museum auf der RETRO CLASSICS® STUTTGART Marksteine und Meisterstücke der Ingenieurskunst.

„Die RETRO CLASSICS® bildet für uns stets den Auftakt unserer kommunikativen Außenauftritte“, sagt Achim Stejskal, Leiter Porsche Museum und Historische Öffentlichkeitsarbeit. Mit der Ausstellung am Eingang der Porsche Halle (L-Bank Forum, Halle 1) will man auf die ersten zehn Jahre des Porsche Museums zurückblicken und dabei einige epochemachende Fahrzeuge präsentieren.

Manche davon feiern 2019 ein eigenes Jubiläum, etwa der Porsche 917, der 1969 auf dem Automobilsalon in Genf seine Weltpremiere hatte. Das auf der RETRO CLASSICS® prominent platzierte Exemplar mit der Chassis-Nummer 001 befindet sich nach mehrjähriger, aufwändiger Arbeit wieder im Urzustand. Ältestes Stück der Schau ist – mit 70 Jahren – ein 356/2 Gmünd Cabriolet. Der im Februar 1949 ausgelieferte Wagen verfügt über eine von vermutlich nur zwei Keibl-Karosserien.

Fans und Kenner erwartet noch eine ganz besondere Überraschung: „Mit dem 910/8 Bergspyder gewann Porsche 1967 und 1968 die Europa-Bergmeisterschaft“, erklärt Stejskal. „Heute ist dieses Modell ein Paradebeispiel für Leichtbau, denn konventionelle Materialien wurden durch Titan, Magnesium, Aluminium und Kunststoff ersetzt.“ Zum ersten Mal nach über 50 Jahren ist das liebevoll restaurierte Fahrzeug wieder öffentlich zu sehen.

Obendrein dürfen sich die Besucher auf eine echte Rennlegende aus Fleisch und Blut freuen: Am Stand des Porsche Museums gibt der ehemalige Werksfahrer Hans Herrmann zwei Autogrammstunden (Samstag, 9., und Sonntag, 10. März, jeweils 14 bis 15 Uhr). Porsche Museum auf der RETRO CLASSICS® in Halle 1 (L-Bank Forum), Stand A72 www.porsche.com/museum/de/

Schnittige Flitzer und bequeme Alltagskarossen

bildnachweis: geigercars Exklusive Neufahrzeuge auf der RETRO CLASSICS® STUTTGART: „Karl Geiger Supercars Show“ und Lotus-Sportwagen

Am Klassiker-Markt beschreibt das Segment der sogenannten NEO CLASSICS® seit mehreren Jahren eine unaufhaltsame Wachstumskurve. Dies ist dem grundlegenden Wandel einer Szene geschuldet, die nicht länger nur nostalgisch zurückblickt, sondern eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart schlägt. Die Stuttgarter RETRO CLASSICS® hat diesen Trend maßgeblich mitgeprägt: Auf der weltgrößten Messe für Fahrkultur präsentieren sich neben altehrwürdigen Veteranen, Raritäten und Kuriositäten stets auch exklusive Neuwagen – mit dem Zeug zum Klassiker.

Freunde amerikanischer Automobile kommen bei der „Karl Geiger Supercars Show“ auf ihre Kosten. Dort sind leistungsstarke Top-Modelle großer Marken wie Camaro, Dodge oder GMC, aber auch Fahrzeuge für den anspruchsvollen Alltagsgebrauch zu sehen. Die Kunden seien „Menschen, die Freude am Fahren haben und vernünftige Autos zu einem vernünftigen Preis kaufen möchten“, so Karl Geiger, Geschäftsführer des Ausstellers Geiger Cars. Um den beachtlichen Weitblick manches US-Herstellers zu demonstrieren, sind den modernen US-Cars auch einige klassische „Straßenkreuzer“ zur Seite gestellt.

Eine besondere Nische besetzt die ostenglische Marke Lotus, die eine kleine, feine Auswahl innovativer Sportwagen bietet – ganz im Geiste von Firmengründer Colin Chapman, der mit neuartigen Verfahren und Leichtbauweisen einst die Entwicklung des modernen Grand-Prix-Rennwagens vorantrieb. „Bis heute werden sämtliche Autos von Hand gebaut, es gibt keine Fließbandarbeit, keine Roboter“, schwärmt Bernd Feistle von Black Forest Lotus. Der Schwarzwälder Lotus-Spezialist will auf der RETRO CLASSICS® vor allem „die aktuelle Modellpalette“ vorstellen. Zu den „heimlichen Stars“ der Schau gehört freilich ein seltener Exige 430 Cup Typ 25 – eine Hommage an den legendären Lotus 25, mit dem Jim Clark 1963 erstmals Formel-1-Weltmeister wurde.

Karl Geiger Supercars Show auf der RETRO CLASSICS® STUTTGART: Paul Horn Halle (Halle 10), Stand E10 ; Black Forest Lotus auf der RETRO CLASSICS® STUTTGART: Eingang Ost, Stand EO59

RETRO CLASSICS® STUTTGART 2019

AMSC Motorradgespanne

Der Allgemeine Motorradsport Club Leonberg e.V. zeigte die gesamte Entwicklung der Motorradgespanne über einen Zeitraum von 100 Jahren. Erlebten die Besucher den Fortschritt und die Entwicklung anhand der Motorrad Gespanne hautnah: Sowohl ein Modell aus dem Jahre 1900 als auch ein aktuelles Formel 1 Gespann wurde vor Ort präsentiert. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Solitude Revival 2019. Bei einem Solitude Revival werden so manchem Rennsportfan die Augen feucht, wenn hochkarätige historische Renn- und Straßenfahrzeuge und zahlreiche prominente Rennfahrer auf dem legendären Solitudering vor den Toren Stuttgarts unterwegs sind. Die Solitude-Rennstrecke ist eine ehemalige Motorsport-Rennstrecke im Westen von Stuttgart. Sie ist benannt nach dem Schloss Solitude und war Austragungsort verschiedener Motorrad- und Automobilrennen. Die Tradition der legendären Solitude-Rennen begann bereits im Jahr 1903 mit einem Bergsprint für Motorräder vom Stuttgarter Westbahnhof hinauf zum Schloss Solitude. Ein paar Jahre später wurde der Start zum Schützenhaus im Vorort Heslach verlegt. Bis 1924 wurde dann auf dieser Strecke alljährlich ein Bergrennen ausgetragen, ab 1922 auch mit Sport- und Rennwagen. Weitere Infos auf: https://solitude-revival.org/

Fotos der RETRO CLASSICS - AMSC Motorradgespanne

CHROME AND HORSEPOWER

In Halle 5 konnten hochwertige und besondere Schmuckstücke, vom voll restaurierten Packard Model 526 Pheaton aus dem Jahr 1918 bis hin zur Corvette C1 Matching Numbers aus 1961, bestaunt werden. Die Chevrolet Bel Air Convertible, die von Missouri (USA) aus dem Jahre 1957 stammt, lässt schon beim Anblick der roten Lackierung und dem glänzendem Chrom Sammlerherzen höher schlagen. Auch bei detaillierter Betrachtung überzeugt der kraftvolle 5,0 Liter V8 Motor mit 185 PS sowie die hochwertigste Innenausstattung mit Sicherheit jeden Fan amerikanischer Straßenkreuzer. Diese rollenden US-Legenden wurden von der Firma RD Classics auf insgesamt 600 Quadratmetern präsentiert. RD Classics ist der Oldtimer Händler schlechthin für die Amerikanischen Klassiker und Oldtimer. Durch die jahrelange Erfahrung im Oldtimermarkt mit Verkauf, Ankauf, Kommissionsverkauf von Oldtimern und Klassiker hat RD Classics viele klassische Fahrzeuge im Angebot. In deren Ausstellung befinden sich US Klassiker und Exoten von bis zu 400 Fahrzeugen im Angebot.

Fotos der RETRO CLASSICS - CHROME AND HORSEPOWER

Karl Geiger Superstars Show

Man kann schon sagen: Geigercars ist eine echte Institution in Sachen US-Cars. 1979 in München durch den Schwaben Karl Geiger gegründet, ist der Spezialist für amerikanische Fahrträume schnell zu einer der Top-Adressen für Menschen mit der Sucht nach V8-Blubbern geworden. Damals durch eine 71er Corvette mit dem Virus US-Muscle-Cars für immer infiziert, entschied er sich, seine Leidenschaft für den Rennsport mit der Branchennische, dem Import von amerikanischen Sportwagen zu verbinden und legte damit den Grundstein für eines der bekanntesten Autohäuser Deutschlands.

Mit den schwammigen, behäbigen Riesenschlitten mit mächtig Geradeausschub haben die heutigen US-Cars nichts mehr gemein. Dennoch bietet der amerikanische Way-of-Drive immer noch genug Potential für Individualisten oder kühle Rechner – denn oftmals bekommt man viel Auto für einen fairen Preis. Bei Geigercars in München gibt es nicht nur die Rundumbetreuung für die klassischen amerikanischen Automarken wie Cadillac, Chevrolet, Corvette, Dodge oder Ford mit ihrer Vielzahl an unterschiedlichsten Modellen, sondern auch Raritäten und Exoten. So ist das Münchner Autohaus eines der wenigen offiziellen Vertretungen des legendären Ford-Veredlers Shelby, der vor allem durch seine Mustang-Modifikationen bekannt ist.

Wem sein Fahrzeug dann immer noch nicht auffällig oder leistungsstark genug ist, der kann beim Geiger nochmal eine Dopingkur für Herz und Styling beauftragen. Und genau das macht die Faszination Geigercars aus. Gerade die Tuning- und Umbauprojekte von US-Cars mit Leistungs- und hauseigenen Bodykits ziehen immer wieder die Aufmerksamkeit der Fachpresse auf sich.

Schon immer auch aus eigener Passion mit amerikanischen Zweirädern verbunden, ist Geigercars nun auch offizielle Vertretung für Indian-Motorräder. Indian ist die älteste Motorradmarke Amerikas und zeichnet sich neben dem klassisch amerikanischen Stil der großen Motorräder durch ihr unglaubliches Handling aus. Das liegt vor allem an den verbauten Thunder Stroke V-Twin-Motoren, die den Schwerpunkt der Maschinen sehr weit nach unten verlagern. Auf die Traditionsmarke schwörten in den 20er und 30er Jahren fast alle amerikanischen Motorrad-Cops und auch Steve McQueen konnte sich der Faszination Indian nicht entziehen.

Fotos der RETRO CLASSICS - Karl Geiger Superstars Show

Weitere Highlights der RETRO CLASSICS 2019

Fotos der RETRO CLASSICS - Impressionen

Fotos der RETRO CLASSICS - Impressionen von Marc Stibbe