
Porsche Museum
Neues Museum in Stuttgart-Zuffenhausen: Eines der größten und spektakulärsten Bauprojekte in der Unternehmensgeschichte der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG ist im Dezember 2008 fertiggestellt worden: das neue Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen. Direkt am Stammsitz des traditionsreichen Sportwagenherstellers gelegen soll es Besuchern aus aller Welt die Faszination und Vielfalt der Marke Porsche vor Augen führen. In dem vom Wiener Architekturbüro Delugan Meissl futuristisch gestalteten, 5.600 Quadratmeter umfassenden Ausstellungsbereich werden mehr als 80 Fahrzeuge gezeigt. Von der legendären Radnabe des Lohner-Porsche, dem weltweit ersten Hybrid-Automobil aus dem Jahr 1900, bis zur aktuellen Generation des 911.
Das Ausstellungskonzept
Der eigentliche Ausstellungsbereich besteht aus einer kühnen Stahlkonstruktion, die auf nur drei Betonkernen ruht und optisch zu schweben scheint. Dabei werden Spannweiten von bis zu 60 Metern überbrückt. Innen wurden die historischen Fahrzeuge und rund 200 zusätzliche Exponate zu einem sorgfältig geplanten Arrangement zusammengefügt.
Von der Ausstellung direkt auf die Straße:
Das “Rollende Museum” Porsche-Fahrzeuge altern nicht. Sie werden Klassiker, die weiterhin fahrtüchtig sind. Das ist eines der Erfolgsgeheimnisse der Marke. Und deshalb sind die Exponate im Porsche-Museum immer in Bewegung. Nahezu alle Ausstellungsfahrzeuge nehmen als “Rollendes Museum” regelmäßig an historischen Rennen und Ausfahrten teil. 2009 wird beispielsweise der 550 A Spyder bei der italienischen Mille Miglia und der 356 Carrera Abarth GTL bei der Classic Adelaide in Australien zu sehen sein. Statt einer konventionellen, statischen Ausstellung bietet sich dem Besucher somit ein ständig wechselndes Bild mit immer wieder neu arrangierten Raritäten.
Erlebnis Porsche-Museum: Gastronomie- und Veranstaltungsbereich
Neben Museumsshop, Kaffeebar und Bistro weist das neue Porsche-Museum mit dem Exklusivrestaurant “Christophorus” und einem Veranstaltungsbereich zwei weitere Höhepunkte auf. Das Restaurant ist über einen eigenen Zugang zu erreichen und somit unabhängig von den Öffnungszeiten des Museums nutzbar. Der Blick aus dem Gastraum hat dabei Symbolcharakter: Zum einen trifft er auf die Fahrzeuge im Ausstellungsbereich, zum anderen fällt er durch die Glasfassade auf den Porscheplatz und das Porsche-Werk. Dieses Zusammenspiel aus Vergangenheit und Zukunft verdeutlicht das Bekenntnis des Unternehmens zu seinen Wurzeln. Neues Porsche-Museum • Zeitreise in die Porsche-Historie 3. Das dritte Obergeschoss bietet Raum für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Hier können Tagungen, Seminare, Konferenzen, Vorträge, Konzerte und Filmpräsentationen stattfinden. Dieses Areal ist äußerst flexibel einsetzbar. Dank mobiler Trennwände kann die Größe einer Veranstaltung an die Anzahl der Gäste angepasst werden. An die Veranstaltungsebene schließt sich eine großzügige Dachterrasse an. Dieser spektakuläre Ort unter freiem Himmel ist in seiner weitläufigen Dimensionierung besonderen Inszenierungen vorbehalten wie Fahrzeugpräsentationen oder Aufführungen.
Die Museumsausstellung
Der Leitfaden für den Besucher entsteht aus der Produktgeschichte des Unternehmens. Sie transportiert die “Idee Porsche”, die auf charakteristischen Eigenschaften wie “schnell”, “leicht”, “clever”, “stark”, “intensiv” oder “konsequent” basiert.
Der Prolog: “Porsche vor 1948”
Die Idee “leicht”: 356 America Roadster und die Targa Florio
Die Idee “clever”: 356 B 2000 GS Carrera GT und die Porsche-Studien
Die Idee “schnell”: Porsche 911 Carrera RS 2.7 Coupé und die 24 Stunden von Le Mans
Die Idee “stark”: 911 Turbo 3.0 Coupé und die Ära 917
Ziellinie Gegenwart: “Mein Porsche”
Als emotionalen Abschluss der Ausstellung präsentiert “Mein Porsche” individuell gestaltete Kunden- und Kult-Fahrzeuge auf einem Laufsteg. Hier stehen unter anderem ein Porsche-Diesel-Schlepper von 1960 und ein 911 Carrera, der von dem bekannten Aborigine-Künstler Biggibilla bemalt wurde. Zudem gibt es zahlreiche Modellautos und Spielzeuge mit Porschebezug zu entdecken. Unter drei Soundduschen ist der einzigartige Porsche-Klang zu hören. “Mein Porsche” zeigt hier die besondere emotionale Beziehung vieler Menschen zur Zuffenhausener Marke auf.
Daten und Fakten
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Allgemeines Gesamtkosten: rund 100 Millionen Euro Maße Museumskörper: Länge 140 Meter, Breite 70 Meter Gesamtfläche Bauwerk: 25.800 Quadratmeter Gewicht Museumskörper: rund 35.000 Tonnen Beton: rund 21.000 Kubikmeter Stahl: rund 6.000 Tonnen Aushub (Erde): rund 66.000 Kubikmeter |
Fassadenfläche Ausstellungsbaukörper: rund 10.000 Quadratmeter, bestehend aus rund 30.000 Rauten Ausstellung Lage: 2. Obergeschoss Fläche Ausstellung: 5.600 Quadratmeter Exponate: rund 80 Museumsfahrzeuge und 200 Kleinexponate
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Sammlung Museumsfahrzeuge gesamt: mehr als 400 Exponate Veranstaltungen Lage: 3. Obergeschoss Fläche Konferenzbereich: rund 600 Quadratmeter flexible Raumgestaltung durch mobile Trennwände Fläche Dachterrasse: rund 800 Quadratmeter Neues Porsche-Museum • Daten und Fakten 29 |
Sonstiges Restaurant “Christophorus” Museumswerkstatt Porsche-Archiv Museumsshop Kaffeebar Museumsrestaurant “Boxenstopp”
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Bericht über das Museum und Eindrücke vor Ort
Donnerstag, 18.03.2009: Schon das Gebäude von außen ist sehr beeindruckend! Es steht auf einer kühnen Stahlkonstruktion, die auf nur drei Betonkernen ruht und optisch zu schweben scheint. Komplett in weiß gehalten , innen wie außen, und mit sehr viel Glas und Spiegeln veredelt.
Im Eingangsbereich, der tief gehalten ist, steht man unter einer großen verspiegelten Decke und es mutet an als würde man in den Bauch des Museum hinabsteigen.
Das Foyer ist sehr großzügig gehalten, mit einer schicken Kaffeebar und das Restaurant ist über einen separaten Zugang erreichbar. Im ganzen Museum steht einem Personal zur Verfügung , welches gerne und freundlich bei Fragen behilflich ist. Das gesamte Museum hat nicht das typische Flair eines Museums, eher dem einer Ausstellung oder Vernissage. alles was noch fehlte wäre ein Sektempfang gewesen und man hätte sich eher als Geschäftspartner denn als Museumsbesucher gefühlt. Tolle Atmosphäre, nettes Personal und ein klasse Museum. Beispielhaft!
Hier die Fotos vom Porsche Museum
Die folgenden Fotos von mir sind grob, in den einzelnen Themen, zugeordnet. (ohne Gewähr)
Angefangen vom "Urahn" aller Porsche, dem "Berlin-Rom-Wagen" vom Typ 64, bis hin zum 356 aus dem Jahr 1948 - Geschichte zum Staunen!
Vom 130 Gramm Porsche 908 Kurzheck-Coupé bis zum 356 B 2000 GS Carrera GT - Leicht, Schnell und clevere Studien / Prototypen
Aerodynamik und die Beherrschbarkeit des Fahrzeugs - Schnelligkeit in allen Belangen (1973 mit 240 km/h das schnellste Straßenauto Deutschlands)
Hochleistungsmotoren und ihre Konstruktion - Porsche 911 die "Kraftmaschine"
Weiterentwicklungen und die konsequente Linie wird bis heute verfolgt. - Vom Rennwagen über den Traktor bis zum Polizeiwagen
Impressionen des Porsche Museums
Und auch die ganz "Kleinen" Porschefans wurden natürlich nicht vergessen. Eine kleine Auswahl aus der großen Präsentation der Welt der Kinder und Sammler.
Allgemeine Informationen
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Anschrift Porsche-Museum Porscheplatz D – 70435 Stuttgart Öffnungszeiten Museum und Ausstellung Dienstag bis Sonntag 9.00 bis 18.00 Uhr. Die Kassen schließen um 17.00 Uhr. Montags geschlossen.
Tiefgarage Stellplätze: 260 Parkgebühr: 2 Euro (Pauschalpreis)
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Öffnungszeiten Restaurant “Christophorus” Dienstag bis Samstag von 11.30 Uhr bis 24.00 Uhr. Sonntag von 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr. Das Restaurant ist über einen separaten Zugang erreichbar. Öffnungszeiten Museumswerkstatt Montag bis Freitag 9.00 bis 16.00 Uhr. Außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung.
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Eintrittspreise Erwachsene: 8 Euro Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr-und Zivildienstleistende, Senioren, Behinderte, Arbeitslose: 4 Euro Gruppen ab 10 Personen: 4 Euro pro Person Geschlossene Führungen: 60 Euro zzgl. des jeweilig geltenden Eintrittspreises (max. 25 Personen nach Voranmeldung) Sammelführung: 4 Euro pro Person zzgl. des jeweilig geltenden Eintrittspreises Jahreskarte regulär: 32 Euro Jahreskarte ermäßigt: 16 Euro Kinder bis 14 Jahre sowie angemeldete Schulklassen erhalten kostenlosen Eintritt. |
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