Zeppelin Museum Friedrichshafen

Das 1996 eröffnete Zeppelin Museum befindet sich in Friedrichshafen, Baden-Württemberg. Es ist im ehemaligen Hafenbahnhof mit seiner klaren Bauhaus-Architektur direkt am Bodensee untergebracht. Es versteht sich als Haus, in dem lebendige Geschichte multimedial erzählt wird. Das Museum beherbergt die weltgrößte Sammlung zu Geschichte und Technik der Luftschifffahrt, eine begehbare originalgetreue Rekonstruktion eines Teils von LZ 129 „Hindenburg“, und die Kunstsammlung versammelt die größten Meister Süddeutschlands vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

Das Museum ist unter dem dualen Rahmen von „Technik und Kunst“ konzipiert. Es ermöglicht, diese zwei Themenbereiche gemeinsam kennenzulernen und zu erleben. Technik: Die Zeppelin-Sammlung ; Kunst: Die Kunst-Sammlung der Stadt Friedrichshafen

Rundgang: Der Medienraum ; Die Hindenburg – Die Rekonstruktion ; Vom Heißluftballon zum Zeppelin NT – Die Geschichte der Luftschiffe ; Die Zeppelin-Familie – Die Unternehmensgeschichte ; Die Wunderkammer – Die Devotionalien ; Das Luftfahrtlabor – Die Experimentierstation ; Die Kunst – Die Sammlung

Was gibt es zu sehen?

Die erste große Ausstellungshalle im Erdgeschoss widmet sich dem bekanntesten und größten Zeppelin-Luftschiff: der LZ 129 Hindenburg. Hier wird eine Luftschiffreise in den 1930er Jahren nach Nord- und Südamerika erlebbar. Neben den notwendigen Reisevorbereitungen wird der Luxus an Bord des fliegenden Hotels veranschaulicht. Thematisiert werden außerdem die Bedeutung des Transports von Fracht und Post und das moderne Bauhaus-Design der Innenräume. Die Rolle der Zeppeline im Nationalsozialismus wird kritisch beleuchtet.

So vorbereitet geht es nun an Bord: Über das Fallreep steigt man in die nach historischen Plänen in Originalgröße nachgebauten Passagierbereiche der LZ 129 Hindenburg. Neben dem begehbaren Gesellschaftsraum sind die Schlafkabinen mit den Betten und aufklappbaren Waschbecken im originalgetreuen Nachbau zu besichtigen.

Der anschließende Raum bietet Einblick in den Arbeitsalltag des Bordpersonals. Die vielfältigen anspruchsvollen Aufgaben vom Schiffsführer, über den Funker, Zellenpfleger bis zum Servicepersonal können kennengelernt werden.

Der Rundgang thematisiert auch das dramatische Ende der Hindenburg am 6. Mai 1937 in Lakehurst. Die mediale Berichterstattung, die Diskussion der Unglücksursachen und Schicksale der Menschen an Bord werden dort erläutert. Hier ist außerdem das größte erhaltene Wrackteil der LZ 129 Hindenburg ausgestellt: der Ruderlagerarm, ein Teil des Leitwerks.

Erfahren Sie außerdem mehr über: Die Geschichte der Luftschiffe ;Die Geschichte der Luftschiffe - Unternehmensgeschichte ; Zeppelin-Wunderkammer ; Auftrieb, Antrieb, Aerodynamik – Giganten in Bewegung

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In der sich anschließenden Ausstellungshalle, die sich bis in den Ostflügel des Museums erstreckt, wird die Geschichte der Luftschifffahrt von ihren Anfängen im 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart nachgezeichnet. In insgesamt sieben zeitlichen Kapiteln veranschaulichen zahlreiche, faszinierend detailliert gearbeitete Modelle und einzigartige Originalexponate, Filme und Fotos die vielseitige Geschichte der Luftschifffahrt.

Parallel zur Luftschiffgeschichte wird die vielseitige Entwicklung des Zeppelin-Konzerns bis heute dargestellt - in den Ausstellungsvitrinen wird sie jeweils am Boden der Vitrinen mit eigenen Exponaten und Texten veranschaulicht. Bis 1918 sind Luftschiff- und Konzerngeschichte aufs engste miteinander verknüpft. Mit der Diversifizierung des Unternehmens ab 1920 laufen die beiden Entwicklungslinien immer weiter auseinander, bis sie mit dem Ende der Starrluftschiffahrt, dargestellt im Ost-Flügel des Museums, völlig getrennt voneinander erzählt werden.

Ein besonderer Raum ist die Zeppelin-Wunderkammer. Inspiriert durch die Sammlerkabinette des 16. Jahrhunderts wird hier die Vielfalt der Sammlung nicht-technischer Objekte präsentiert: Tassen und Teller, Blechzeppeline und Münzen, Zeppelinwurst, Zeppelinwecker und Luftschiffaschenbecher. Die Vielfalt des Zeppelin-Kosmos ist nicht nur zu bestaunen, an „Arbeitsplätzen“ lassen sich über iPads 24 der insgesamt 350 Exponate von allen Seiten betrachten und genauer erforschen.

Im westlichen Gebäudeflügel ist die ganze Familie eingeladen an Experimentierstationen die physikalischen Grundlagen der Luftschifftechnik kennenzulernen und selbst zu erproben. Hier lässt sich herausfinden, warum ein Gasballon aufsteigt, wie Luftschiffgetriebe und Motoren funktionieren oder welche Rolle Materialien und die Stromlinienform bei Luftschiffen spielen. Die Experimente werden jeweils in Bezug gesetzt zu historischen Exponaten.

Die erste große Ausstellungshalle im Erdgeschoss widmet sich dem bekanntesten und größten Zeppelin-Luftschiff: der LZ 129 Hindenburg. Hier wird eine Luftschiffreise in den 1930er Jahren nach Nord- und Südamerika erlebbar. Neben den notwendigen Reisevorbereitungen wird der Luxus an Bord des fliegenden Hotels veranschaulicht. Thematisiert werden außerdem die Bedeutung des Transports von Fracht und Post und das moderne Bauhaus-Design der Innenräume. Die Rolle der Zeppeline im Nationalsozialismus wird kritisch beleuchtet.

So vorbereitet geht es nun an Bord: Über das Fallreep steigt man in die nach historischen Plänen in Originalgröße nachgebauten Passagierbereiche der LZ 129 Hindenburg. Neben dem begehbaren Gesellschaftsraum sind die Schlafkabinen mit den Betten und aufklappbaren Waschbecken im originalgetreuen Nachbau zu besichtigen.

Der anschließende Raum bietet Einblick in den Arbeitsalltag des Bordpersonals. Die vielfältigen anspruchsvollen Aufgaben vom Schiffsführer, über den Funker, Zellenpfleger bis zum Servicepersonal können kennengelernt werden.

Der Rundgang thematisiert auch das dramatische Ende der Hindenburg am 6. Mai 1937 in Lakehurst. Die mediale Berichterstattung, die Diskussion der Unglücksursachen und Schicksale der Menschen an Bord werden dort erläutert. Hier ist außerdem das größte erhaltene Wrackteil der LZ 129 Hindenburg ausgestellt: der Ruderlagerarm, ein Teil des Leitwerks.

Entdecke das Zeppelin Museum als Ort der Innovationen

Jedes Jahr besuche ich mindestens zwei Mal den Bodensee und auch Friedrichshafen. Bisher bin ich immer um das Museumsgebäude herumgeschlichen, aber nie hineingegangen. Das sollte sich dieses Jahr ändern! Schuld daran war der Stand des Zeppelinmuseums auf der Motorworld Classics, an der mir eine nette Dame die Info über das Ausstellungsstück – den „GAYLORD GLADIATOR“ gab. Der Wagen sah auf den Fotos schon so klasse aus, das die Entscheidung gefallen war endlich mal das Museum von innen zu betreten. Es hat sich gelohnt.

Das Zeppelin Museum präsentiert auf 4000 m2 Ausstellungsfläche seine weltweit größte Sammlung zur Luftschifffahrt: Als multimediale Erzählung lebendiger Geschichte, über mutige Menschen, technische Innovationen und Höchstleistungen.

In der Dauerausstellung wird zum Beispiel das Fliegen nach dem Prinzip „Leichter als Luft“ anschaulich erklärt und an Experimentierstationen erlebbar gemacht. Die erfolgreiche Geschichte des Zeppelin Konzerns und seiner Pioniere zeigt, wie technische Innovationen entstanden und der Kult um den Zeppelin seit über einem Jahrhundert gefeiert wird.

Highlight ist die Teilrekonstruktion der Hindenburg. Über das Fallreep steigt man in die nach historischen Plänen in Originalgröße nachgebauten Passagierbereiche der LZ 129 und kann so hautnah erleben, wie man sich als Passagier dieser innovativen Luxusliner der Lüfte fühlte.

Ein Schmuckstück für das Zeppelin-Museum: Der legendäre Gaylord Gladiator ist zurück

Am Mittwochabend enthüllte die Zeppelin GmbH feierlich den weltweit einmaligen Sportwagen, der als Spezialanfertigung 1957 für zwei amerikanische Brüder gebaut wurde. Der Oldtimer wird künftig als Dauerleihgabe in der Ausstellung zu sehen sein. Hier ist der Bericht aus dem SÜDKURIER

Zugegeben: Nur Kenner der amerikanischen oder deutschen Autogeschichte dürften etwas mit dem Namen anfangen können. Das liegt daran, dass die Macher dieses Autos nie bekannt wurden. In den 1950er-Jahren planten die amerikanischen Brüder Jim und Ed Gaylord einen Sportwagen, ein Luxusauto, wie es noch keines gab. Sie beauftragten die Fahrzeuginstandsetzung Friedrichshafen (FIF) mit der Entwicklung ihres Gladiator.

Die FIF ging später im Zeppelin-Konzern auf. Der Name des Luftschiff-Grafen (gestorben 1917) lebt in der Zeppelin GmbH weiter. Die Firma vertreibt heute neben anderen Geschäftsfeldern Baumaschinen des US-Herstellers Caterpillar. In den Fünfzigern baute sie in Friedrichshafen drei Chassis des Gaylord Gladiator.

Hier sind die Fotos aus dem Museum