Technik Museum Speyer

Science Fiction Treffen

Am 29. und 30. September 2018 heißt es im Technik Museum Speyer bereits zum elften Mal „Fiktion trifft Realität“. Zahlreiche Star Wars und Star Trek Fans, darunter ca. 250 kostümierte Mitglieder der German Garrison, treffen sich in Europas größter Raumfahrtausstellung. Dieses Science Fiction Treffen ist aus dem Terminkalender des Museums mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Jährlich werden es mehr Fans, die in passenden Star Wars, Star Trek oder in Comic- und Manga-Kostümen erscheinen. In vergangenen Jahren zählte man jeweils über 2.000 kostümierte Gäste. Egal ob Jung oder Alt, das Science Fiction Treffen in Speyer ist ein Erlebnis für die ganze Familie.

 

Informationen für Besucher

Das Science Fiction Treffen findet am Samstag, 29. und Sonntag, 30. September 2018 im Technik Museum Speyer statt. Der Eintritt ist im Gesamteintrittspreis des Museums enthalten. Für Besucher, die das Science-Fiction-Treffen an beiden Veranstaltungstagen besuchen möchten, gibt es ein vergünstigtes 2-Tages-SciFiticket für Euro 22. Die Tickets sind bereits jetzt (auch als eVoucher) im ONLINE-Shop des Museums erhältlich!

Kostümierte Besucher (Kinder bis 14 Jahre)

Kinder bis 14 Jahre in Science Fiction- oder Superhelden Kostümen erhalten an beiden Tagen freien Eintritt - daher ist ein Ticketkauf im Vorfeld nicht notwendig.

Kostümierte Besucher (Erwachsene)

Erwachsene in Science Fiction oder Superhelden Kostümen erhalten an beiden Tagen eine Eintrittsermäßigung. Diese Preisermäßigung kann nur an der Tageskasse gewährt werden und nicht im Vorverkauf oder bei 2-Tages-Tickets angerechnet werden.

Programm am Samstag

 

 

 

Programm am Sonntag

 

 

 

Das Technik Museum Sinsheim

Die Geschichte der Museen begann im Spätjahr 1980. Bei einem Treffen begeisterter Technik-Liebhaber wurde die Idee geboren, die oft in jahrelanger Kleinarbeit restaurierten Schmuckstücke einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Kurz entschlossen wurde ein Museumsverein gegründet und nur wenige Monate später öffneten sich am 6. Mai 1981 erstmals die Tore zum Technik Museum Sinsheim. Das Museum erwies sich von Beginn an als großer Erfolg und die stetig wachsenden Besucherzahlen erlaubten es in den folgenden Jahren, die Ausstellungsfläche von zunächst 5.000 m2 auf über 30.000 m2 zu erweitern. Neben vielen Oldtimern aus allen Epochen der Automobilgeschichte präsentiert das Technik Museum Sinsheim heute u.a. die größte Privatsammlung historischer Maybach-, Kompressor-Mercedes- und Bugatti-Automobile in Deutschland, mehrere hundert Motorräder, Flugzeuge, Rekordfahrzeuge, Renn- und Sportwagen, Lokomotiven, Militär- und Nutzfahrzeuge, Großmotoren und vieles mehr.

1996 schuf das Technik Museum Sinsheim mit dem IMAX 3D Großformat Filmtheater ein in Deutschland einzigartiges Filmerlebnis. Niemals zuvor konnten 3D-Filme in einer auch nur annähernd vergleichbaren Qualität auf einer überdimensionalen Leinwand bewundert werden. Über 5 Millionen Besucher haben sich seither in Sinsheim von einem IMAX Film verzaubern lassen. 2016 schrieb das IMAX 3D Sinsheim erneut Kinogeschichte, denn seit dem März diesen Jahres präsentiert das neue IMAX 3D Kino Sinsheim als eines der ersten Kinos weltweit die brandneue und revolutionäre IMAX-4k-Lasertechnik, die Bilder in bisher ungekannter Brillanz und Schärfe ermöglicht.

1999 gelang es dem Museumsverein, ein russisches Überschall-Passagierflug-zeug vom Typ

Tupolev 144 zu bekommen. In einem spektakulären Transport wurde das Flugzeug auf dem Land- und Wasserweg von Moskau nach Sinsheim gebracht und im Frühjahr 2001 in Startposition auf dem Museumsdach aufgestellt. Dabei wurde genug Platz für das einzige weitere jemals gebaute Überschall-Passagierflugzeug, die britisch / französische Concorde, gelassen, die sich zu dieser Zeit noch im Liniendienst befand. Nur 4 Jahre später konnte diese Lücke gefüllt werden, als dem Museum von der Air France nach der Außerdienststellung der Concorde-Flotte ein Exemplar dieser Legende der Luftfahrtgeschichte überlassen wurde. Das Technik Museum Sinsheim ist das einzige Museum weltweit, in dem die beiden einzigen jemals im Liniendienst eingesetzten Überschall-Passagierflugzeuge Seite an Seite besichtigt werden können.

Das Technik Museum Speyer

Als zu Beginn der 1990er Jahre die Erweiterungsmöglichkeiten in Sinsheim fast erschöpft waren ergab sich die einmalige Gelegenheit, im Zentrum von Speyer auf dem Gelände der ehemaligen Pfalz-Flugzeugwerke ein zweites Museum, das Technik Museum Speyer, zu errichten. Als Ausstellungshalle diente zunächst die „Liller Halle“, eine denkmalgeschützte Industriehalle aus dem Jahr 1913, in der heute insbesondere Oldtimer, Motorräder, Flugzeuge und historischer Feuerwehrfahrzeuge gezeigt werden. Derzeit verfügt das Museum über mehr als 25.000 m2 überdachte Hallenfläche und 150.000 m2 Freigelände.

Durch das riesige Freigelände bot das neue Museum die Möglichkeit, den Besuchern außergewöhnliche Großexponate zu präsentieren. Den Anfang machte 1993 die U9, ein Unterseeboot der Bundesmarine mit einer Länge von 46 Metern und einem Gewicht von 466 Tonnen. 1999 folgte eine Antonov 22, das bis heute größte in Serie gebaute Propellerflugzeug der Welt mit einer Spannweite von 64 Metern und einer Länge von 58 Metern. Geschichte schrieb das Museum im Jahr 2003, als auf dem Museumsgelände eine Boeing 747 „Jumbo Jet“ der Lufthansa auf einem riesigen Stahlgerüst aufgebaut wurde. Der „Jumbo Jet“ im Technik Museum Speyer ist bis heute das einzige Flugzeug dieser Art das zerlegt, an einen Ort außerhalb eines Flugplatzes transportiert und wieder zusammengebaut wurde. Zwei spektakuläre neue Großexponate, die seit 2011 die Ausstellungen des Technik Museum Speyer bereichern, sind der Seenotkreuzer John T. Essberger der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger sowie ein Transall Transportflugzeug der Bundeswehr.

1997 eröffnete im Technik Museum Speyer das IMAX DOME Filmtheater. Im Gegensatz zu anderen Filmtheatern wird der Film im IMAX DOME nicht auf eine flache Leinwand, sondern auf eine riesige Kuppel projiziert. Das IMAX DOME in Speyer ist das einzige Filmtheater dieser Bauart in Deutschland.

Im Jahr 2000 wurde auf dem Gelände des Technik Museum Speyer in einem historischen Gebäude, in dem einst die Verwaltung der Pfalz Flugzeugwerke untergebracht war, das Museum Wilhelmsbau eröffnet. Auf vier Stockwerken mit ca. 3.000 m2 Ausstellungsfläche zeigt dieses „Museum im Museum“ u.a. mechanische Musikinstrumente, Moden des 18. und 19. Jahrhunderts, Künstlerpuppen, historische Waffen und Uniformen. Eine besondere Attraktion ist das „Lindenstraße Zimmer“ mit vielen Ausstellungsstücken rund um die beliebte Fernsehserie.

Den vorläufigen Höhepunkt der Museumsgeschichte markiert der Erwerb eines russischen BURAN Raumgleiters, dem Gegenstück zum amerikanischen Space Shuttle. Der Transport des russischen Shuttles im Frühjahr 2008 von Bahrain über das offene Meer nach Rotterdam und von dort auf einem Ponton rheinaufwärts nach Speyer war ein Medienereignis ersten Ranges. Um das Shuttle den Museumsbesuchern angemessen präsentieren zu können, wurde auf dem Museumsgelände in Speyer eigens eine neue Halle errichtet. Das Gebäude hat eine Länge von 85 Metern, eine Breite von 75 Metern und eine Höhe von bis zu 22 Metern. Die Gesamtausstellungsfläche auf drei Ebenen beträgt ca. 9.000 m2. Außerhalb von Russland und Amerika ist die BURAN in Speyer der einzige Raumgleiter, der in einem Museum besichtigt werden kann.

Neben der BURAN präsentiert das Technik Museum Speyer in der neuen Halle gemeinsam mit dem Space Consult die Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“. Diese Ausstellung dokumentiert die spannende Entwicklung der bemannten Raumfahrt anhand einzigartiger Exponate. Von Raumanzügen über Weltraumnahrung bis zu einer Toilette, die auch in der Schwerelosigkeit funktioniert, ist alles zu sehen, was mit der Weltraumfahrt zusammenhängt. Des Weiteren ist es dem Space Consult gelungen, vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das originale Trainingsmodul des Weltraumlabors SPACELAB zu erhalten. Vom Raumfahrt-Unternehmen EADS Astrium kam ein 1:1 Modell des ISS Moduls COLUMBUS und von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA ein 1:10 Modell der Internationalen Raumstation ISS ins Museum. Im Mai 2010 wurde die Ausstellung um ein neues, besonders spektakuläres Exponat ergänzt: die original Landekapsel der Sojus Mission TM 19, mit der der deutsche Astronaut Ulf Merbold im Jahr 1994 von der russischen Raumstation Mir zurück zur Erde flog.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des ersten bemannten Raumflugs wurde die Raumfahrtausstellung Anfang 2011 wesentlich erweitert und zeigt jetzt zusätzlich 60

Informationstafeln sowie mehr als 100 Ausstellungsstücke zur Geschichte der bemannten sowjetisch/russischen Raumfahrt. Ein besonders interessantes Exponat ist eine originalgetreue 1:1 Replik des Wostok Raumschiffs, mit dem Juri Gagarin 1961 als erster Mensch in den Weltraum flog.

Im Juni 2013 konnte der Raumfahrtausstellung mit dem Ausstellungsbereich „Der Mond“ ein weiteres Highlight hinzugefügt werden. Auf einer nachgebildeten Mondoberfläche wird hier die

Geschichte der Mondlandungen dargestellt. Zu sehen sind neben ausführlichen Informationstafeln unter anderem originalgetreue Replikas der Apollo 11 Mondfähre „EAGLE“, des Mondautos „Lunar Roving Vehicle“ (LRV), welches bei den Apollo 15 - 17 Mondlandungen zum Einsatz kam, sowie von Raumanzügen, wie sie von Eugene A. „Gene“ Cernan, Apollo 17 Kommandant (CDR), und Harrison H. „Jack“ Schmitt, Apollo 17 Pilot der Mondfähre(LMP)getragen wurden. Das absolute Glanzstück der Ausstellung ist jedoch ein Stück Mondgestein, das am 1. August 1971 von den Astronauten Dave Scott und Jim Irwin, an der Station 4 der zweiten Apollo 15 Exkursion, von einem Basalt-Felsblock im Hadley-Apenninen Landegebiet abgeschlagen wurde. Das Technik Museum Speyer ist deutschlandweit die einzige Einrichtung, die einen Original Mondstein in detailgetreuer Kulisse und mit fundierten Informationen ausstellt.

Weitere Highlights in der Raumfahrthalle sind wechselnde Sonderausstellungen insbesondere aus dem Automobilbereich sowie die permanente Motorradausstellung - eine Münch-Ausstellung mit 26 Exemplaren des legendären „Mammut“ aus der Werkstatt des deutschen Motorradkonstrukteurs Friedel Münch.

Das war das Sience Fiction Treffen in Speyer

Am Wochenende des 29. Und 30. Septembers war es wieder soweit: Das Sience Fiction Treffen im Technik Museum Speyer mit seinen kostümierten Besuchern hat Kultstatus.

Neben der 501th German Garrison mit Darth Vader und seinen Stormtroopern fanden auch viele andere Figuren aus der Film- und Fernsehlandschaft ihren Weg nach Speyer.

Bei der Jubiläumsmesse im vergangenen Jahr verbuchten die Veranstalter einen Rekord mit mehr als 13.000 Besuchern, darunter zirka 4.000 im Kostüm. Corinna Siegenthaler, Pressesprecherin des Technik Museums Speyer, hatte im Vorfeld der elften Veranstaltung mit einem ähnlich hohen Besucherandrang kalkuliert.

Die anfangs reine Stars-Wars-Messe ist aufgrund der hohen Nachfrage um Fangruppen aus den unterschiedlichsten Science-Fiction-Bereichen erweitert. worden. "Das Phantastische hat überall seine Fans", sagt Siegenthaler.

Dabei waren unter anderem in diesem Jahr die "Ghostbusters German Division". Und  das sprechende Auto K.I.T.T aus der 80-er Jahre Kultserie "Knight Rider".

In der Halle mit der größten Raumfahrtausstellung Westeuropas boten Händler zig Requisiten für Cosplayer (kostümierte Rollenspieler) an. Zum Programm des Festivals, zählten auch Autogrammstunden mit den deutschen Synchronsprechern der Star-Wars-Figuren Luke Skywalker (Hans-Georg Panczak) und Leia Organa (Susanna Bonasewicz), ein Kinderkostümwettbewerb, Vorträge und Lichtschwertvorführungen rundeten das Program ab.

Das nächste Treffen 2019 findet wieder am letzten Wochenende im September statt.

Zur Eröffnung am Samstag gab es eine kleine spielerische Einlage  der 501th German Garrison. Nach einigen Proben stürmten gegen 09:30 Uhr die Rebellen einen imperialen Stützpunkt. Die Fotos sind ein Mix aus Proben und Abschluss.

Fotos der Eröffnung

 

Fotos vom bunten Treiben auf dem Gelände und in der Halle:Fotos vom

Sience Fiction Treffen 2018 Speyer

 

 

Neben den ganzen Kostümen gab es auch einiger Aussteller die ihre Künste und Sammlungen ausstellten. Viel Liebe ins Detail war hier zu sehen.

Fotos der Requisiten gibt es hier: Ausstellungsstücke

 

 

Natürlich lohnte sich auch das Museum an sich mit seinen vielen Ausstellungstücken. Allerdings lg er Fokus an diesem Wochenende auf den SiFi Fans. Hier sind aber ein paar Eindrücke vom Museum und seinen tollen Ausstellungsstücken.

Fotoauswahl vom Museum